Fallzahlen rechter Kriminalität weiterhin
rückläufig /
Hövelmann: Keine Entwarnung
11.09.2007, Magdeburg – 471
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 471/07
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 471/07
Magdeburg, den 11. September 2007
Fallzahlen rechter Kriminalität weiterhin
rückläufig /
Hövelmann: Keine Entwarnung
In Sachsen-Anhalt hat sich der rückläufige Trend
bei den Fallzahlen politisch motivierter Kriminalität aus dem ersten Halbjahr
2007 im August fortgesetzt. Darüber informierte Innenminister Holger Hövelmann
in der heutigen Kabinettssitzung bei seiner monatlichen Berichterstattung über
die Bekämpfung von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit.
Hövelmann riet dazu, diese Entwicklung nicht als eine politische Entwarnung zu
sehen. ¿Die rechtsextremen Kräfte in unserem Land sind hoch aktiv und stärken
ihre Organisationen. Wir werden weiter einen hohen Verfolgungsdruck gegen
rechtsextreme Kriminalität, vor allem gegen rechte Gewalt, aufrecht erhalten,
um von weiteren Straftaten abzuschrecken¿, unterstrich der Minister.
Hövelmann berichtete von einem Rückgang
¿
der
politisch motivierten Straftaten insgesamt um 30 Prozent,
¿
der
rechtsextrem motivierten Straftaten um über 40 Prozent,
¿
der
politisch motivierten Gewalttaten insgesamt um 50 Prozent,
¿
der
rechtsextrem motivierten Gewalttaten um über 30 Prozent
von Januar bis August 2007 im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum.
Der Innenminister begrüßte die Aktion ¿Auf die
Plätze!¿ am kommenden Freitag in Halberstadt: ¿Mit dieser Demonstration
demokratischer Kultur in Halberstadt können die Bürgerinnen und Bürger deutlich
machen, dass sie in einer friedlichen und weltoffenen Stadt ohne Fremdenhass
und Gewalt leben wollen. Die Polizei trägt ihren Teil dazu bei mit den verstärkten
Maßnahmen der letzten Wochen, insbesondere zur Abschreckung von Straftaten aus
der rechtsextremen Szene.¿
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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