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ECRN-Präsident reist nach Brüssel
Haseloff nimmt an Beratung der Hochrangigen Gruppe über die Chemieindustrie in
der EU teil

10.09.2007, Magdeburg – 137

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 137/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 137/07

 

 

 

Magdeburg, den 10. September 2007

 

 

 

ECRN-Präsident reist nach Brüssel

Haseloff nimmt an Beratung der Hochrangigen Gruppe über die Chemieindustrie in

der EU teil

 

 

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff ist heute

nach Brüssel gereist, um an der ersten Sitzung der Hochrangigen Gruppe über die

Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie in der Europäischen Union (HLG) teilzunehmen.

In diese Gruppe war Haseloff als Präsident des Europäischen Netzwerks der Chemieregionen

(ECRN) im Juli dieses Jahres durch den Vizepräsidenten der EU-Kommission,

Günter Verheugen, berufen worden. Die Expertengruppe wird bis Frühjahr 2009

eine gründliche Analyse der Faktoren, die die Wettbewerbsfähigkeit der

chemischen Industrie in Europa bestimmen, vornehmen. Auf dieser Grundlage wird

die Gruppe dann sektorspezifische Empfehlungen, die auf EU-Ebene, in den

Mitgliedstaaten oder von der chemischen Industrie umgesetzt werden sollen,

formulieren. Als inhaltliche Schwerpunktthemen für die Arbeit der HLG wurden

benannt: Innovation, Handel, Energie und Rohstoffe, Humanressourcen und

Qualifikation, Infrastruktur und Logistik sowie soziale Anforderungen.

 

 

 

Haseloff sagte: ¿Erstmals ist ein regionales

Netzwerk in die Arbeiten einer Hochrangigen Expertengruppe für einen

Industriezweig auf europäischer    Ebene beteiligt. Dadurch wird der wachsenden

Rolle der regionalen Ebene bei der Stärkung von Innovation und

Wettbewerbsfähigkeit in Europa Rechnung getragen.¿

 

 

 

Das Europäische Netzwerk der Chemieregionen ist ein

Verbund von derzeit 14 Chemieregionen in Europa. Neben großen Chemieregionen

wie Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Flandern oder Katalonien sind darin

auch vergleichsweise kleinere Standorte wie Ida Viru in Estland oder Usti in

der tschechischen Republik vertreten. Insgesamt sind in den Mitgliedsregionen

rund      eine Million Menschen in der Chemieindustrie beschäftigt. Ab Oktober

ist das Netzwerk auch mit einem Büro in Brüssel vertreten.

 

 

 

Zu den Mitgliedern der HLG gehören die

EU-Kommissare Verheugen (Industrie), Andris Piebalgs (Energie), Stavros Dimas

(Umwelt) und Janez Potoznic (Forschung), Vertreter verschiedener

Mitgliedstaaten (z.B. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos), europäischer

Dachverbände der chemischen Industrie bzw. der Gewerkschaften sowie großer

europäischer Chemieunternehmen.

 

 

 

 

 

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