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Linde nimmt in Leuna neue Anlagen
für 60 Millionen in Betrieb
Haseloff: Sachsen-Anhalt profiliert sich weiter als der ostdeutsche
Chemiestandort

07.09.2007, Magdeburg – 136

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 136/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 136/07

 

 

 

Magdeburg, den 7. September 2007

 

 

 

Linde nimmt in Leuna neue Anlagen

für 60 Millionen in Betrieb

Haseloff: Sachsen-Anhalt profiliert sich weiter als der ostdeutsche

Chemiestandort

 

 

 

 

 

Die Linde AG in Leuna baut ihren Standort weiter

aus. Heute hat Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff eine neue

Luftzerlegungsanlage und einen weiteren Wasserstoffverflüssiger in Betrieb

genommen. Die Erweiterungsinvestitionen haben einen Umfang von rund 60

Millionen Euro. 21 neue Arbeitsplätze entstehen. Haseloff sagte:

¿Sachsen-Anhalt profiliert sich damit weiter als der ostdeutsche

Chemiestandort. Hier stehen die modernsten Anlagen, hier werden neue

Arbeitsplätze geschaffen, zunehmend wird auch in Forschung und Entwicklung

investiert.¿ Die Linde AG stehe für Kontinuität und stetiges Wachstum im

Chemiedreieck.

 

 

 

Die Linde AG betreibt in Leuna eines der größten Gasezentren

Europas und versorgt den gesamten ostdeutschen Markt mit technischen Gasen wie

Sauerstoff, Stickstoff oder Wasserstoff. Der neue Wasserstoffverflüssiger ist

hinsichtlich der zunehmenden Bedeutung von Wasserstoff als alternativem Kraftstoff

eine Investition in die Zukunft. Linde produziert in Leuna derzeit mit einer

Kapazität von 70.000 Kubikmetern Wasserstoff pro Stunde. Der neue Wasserstoffverflüssiger

besitzt eine Kapazität von 3.000 Litern pro Stunde. Der neue Luftzerleger

produziert 33.000 Kubikmeter Sauerstoff pro Stunde, wovon der größte Teil der

Versorgung der örtlichen Raffinerie dient. Luftzerleger kühlen die Luft auf bis

zu -200°C ab und teilen sie in ihre Bestandteile auf.

 

 

 

Nach der Wende war die Linde AG eines der ersten

Unternehmen, das sich in Leuna ansiedelte. Seit 1991 hat die Linde AG mehr als

400 Millionen Euro in die Produktionsanlagen investiert, etwa 400 Menschen

arbeiten hier. Vor dem Krieg hatte das traditionsreiche Unternehmen bereits

seit 1916 hier einen Standort.

 

 

 

Insgesamt arbeiten im Chemiepark Leuna derzeit etwa

9.000 Menschen.

 

 

 

 

 

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