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MD - Ermittlungserfolg für
Magdeburger Polizei - Überfall auf irakischen Staatsbürger aufgeklärt -
Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

04.09.2007, Magdeburg – 496

  • Polizeidirektion Magdeburg

 

 

 

 

 

PD Magdeburg - Pressemitteilung Nr.: 496/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PD Magdeburg - Pressemitteilung

Nr.: 496/07

 

 

 

Magdeburg, den 4. September 2007

 

MD - Ermittlungserfolg für

Magdeburger Polizei - Überfall auf irakischen Staatsbürger aufgeklärt -

Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

 

 

 

Der Kripo der Polizeidirektion

Magdeburg ist es nach umfangreichen Ermittlungen gelungen, den Überfall auf

einen 36-jährigen Iraker vom Samstag, dem 25. August 2007 aufzuklären. Als

Tatverdächtiger wurde ein 24-jähriger Magdeburger ermittelt, der bereits in der

Vergangenheit mit Gewaltstraftaten in Erscheinung getreten war.

 

Der Tatverdächtige wurde

am Sonntag früh in der Wohnung eines 27-Jährigen in Neu Olvenstedt

festgenommen, mit dem er in der Nacht zuvor zwei Raubdelikte begangen hatte.

Hier hatte das Duo zwei 28-Jährige zusammengeschlagen und ihnen unter anderem

die Handys geraubt. In der anschließenden Beschuldigtenvernehmung  wurde der

bereits unter Tatverdacht stehende 24-Jährige auch mit dem Vorwurf zur

gefährlichen Körperverletzung und Volksverhetzung gegenüber dem Iraker

konfrontiert. Dabei legte er ein umfassendes Geständnis ab.

 

Der Mann hatte den Iraker

an der Straßenbahnhaltestelle Klosterwuhne anfangs mit ausländerfeindlichen

Sprüchen beleidigt. Nachdem er sich zunächst wieder entfernt hatte, war er

wenig später nochmals am Tatort erschienen und hatte nach erneuten

Beleidigungen seinen Hund auf den Ausländer gehetzt und ihn mehrfach mit einem

Stock attackiert. Das Opfer musste später ambulant behandelt werden.

 

Durch die

Staatsanwaltschaft wurde gegen den 24-Jährigen Haftbefehl beantragt, der noch

am gestrigen Montag durch das Amtsgericht erlassen wurde. Der Tatverdächtige

befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

 

Polizeipräsident Lottmann

bedankte sich bei den Ermittlungsbeamten für ihre engagierte Arbeit und betonte,

dass die Polizei auch künftig rechtsextremistische Straftaten konsequent

bekämpfen wird.  (kü.)

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Polizeidirektion Magdeburg

-Pressestelle -

Pressestelle

Sternstr. 12

39104 Magdeburg

Tel: +49 391 546 1422

Fax: +49 391 546 1822

Mail:

pressestelle.pd@md.pol.lsa-net.de

 

 

 

 

 

 

 

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