Sachsen-Anhalts Daehre zieht für IBA-Projekte
in Lutherstadt Eisleben positive Zwischenbilanz
03.09.2007, Magdeburg – 105
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
105/07
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 105/07
Magdeburg, den 31. August 2007
Sachsen-Anhalts Daehre zieht für IBA-Projekte
in Lutherstadt Eisleben positive Zwischenbilanz
Für die Umsetzung
des Projekts der Lutherstadt Eisleben zur Internationalen Bauausstellung (IBA)
hat Sachsen-Anhalts Bauminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute eine positive
Zwischenbilanz gezogen. ¿Ich habe den Eindruck, dass die Menschen hier das
IBA-Thema für sich entdeckt haben und es sehr engagiert mit Leben erfüllen¿, betonte
er bei einer Pressekonferenz. Als gutes Beispiel für die Einbeziehung der
Bürgerinnen und Bürger nannte Daehre den inzwischen zweiten ¿Öffentlichen
Spaziergang auf dem Lutherweg¿ am Freitagabend (Beginn 18 Uhr).
Nach Auskunft des
Ministers wird das Land die Umsetzung der IBA-Projekte in Eisleben auch künftig
finanziell unterstützen. Allein in diesem Jahr seien dafür rund 1,7 Millionen
Euro eingeplant worden. Hinzu kämen gut 1,1 Millionen Euro für Maßnahmen zur
städtebaulichen Sanierung sowie für den städtebaulichen Denkmalschutz. Für das
nächste Jahr seien rund 3,5 Millionen Euro vorgesehen. ¿Diese Fördermittel
sollen zum Beispiel in die Gestaltung von Freiräumen, die Sicherung von
Gebäuden sowie in Aufwertungsmaßnahmen zur Belebung einzelner Stadtquartiere investiert
werden¿, erläuterte der Minister.
3D-Spaziergang durch die
Lutherstadt
Bei seinem Besuch
in Eisleben stellte Daehre eine 3D-Visualisierung der Lutherstadt vor. Sie
wurde im Rahmen des E-Government-Projekts ¿IBA Stadtmonitor¿ entwickelt, der
bereits seit 2006 unter www.iba-stadtmonitor.de im Internet verfügbar
ist.
Ausgangspunkt des
virtuellen Stadtrundgangs bildet der Bereich Lutherstrasse/Badergasse. Weitere
Stationen sind die Lutherstraße, das Luthergeburtshausensemble, das
Besucherzentrum sowie Petrikirche und Luthergasse. Mit der dreidimensionalen
Animation kann sich der Betrachter interaktiv in das städtebauliche Szenario
einklinken. Er kann vergangene Stadtbilder virtuell auferstehen lassen oder
Bereiche digital zurückbauen. Auch im Zusammenhang mit städtebaulichen Wettbewerben
lassen sich Wettbewerbsentwürfe einblenden und im Hinblick auf ihre
Realisierbarkeit und Wirkung im städtebaulichen Umfeld einschätzen.
Die vorgestellte
Visualisierung bildet die erste Stufe eines
virtuellen 3D-Modells. In einer nächsten Ausbaustufe sollen vorhandene
Stadtstrukturen weiter verfeinert sowie mit Text- und Audioinformationen unterlegt
werden. Um einem breiten Interessentenkreis dieses virtuelle Instrument für
unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten,
ob in der Stadtplanung oder im Tourismusbereich an die Hand zu geben, ist im
Weiteren geplant, den jeweiligen IBA-Städten als Transferprodukt aus der
Visualisierung eine 3D-Plattform zur Verfügung zu stellen. Diese Plattform
dient als Grundlage für darauf aufsetzende Visualisierungen.
Zu Ihrer
Information:
Der ¿Lutherweg
Eisleben¿ wurde in einem Workshop, den die IBA Stadtumbau 2010 gemeinsam mit
der Lutherstadt Eisleben, der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
und beteiligten Privateigentümern im Jahr 2006 in Eisleben durchgeführt hat,
konzeptionell erarbeitet. Die Vollendung des Lutherweges bis 2010 ist eines der
Ziele der Stadt im Rahmen der IBA-Beteiligung.
Das IBA-Thema der
Lutherstadt Eisleben ist mit ¿K3: kleiner, klüger, kooperativ¿
überschrieben. Im Stadtkern soll Wohnraum mit zeitgemäßen Qualitäten entwickelt
und Entdichtung im Sinne einer städtebaulichen Strategie der ¿kontrollierten, kleinteiligen
Perforation¿ als Chance gesehen werden. Zudem soll über den Tourismus ein
ökonomisches Standbein erarbeitet werden. Gerade für die touristische
Profilierung der Stadt kommt dem Projekt ¿Lutherweg Eisleben¿ eine zentrale Bedeutung
zu.
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