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Haseloff zum Arbeitsmarktbericht
für Sachsen-Anhalt:
?Optierende Landkreise zeigen, wie man junge Fachkräfte schnell in 1.
Arbeitsmarkt integriert?

31.08.2007, Magdeburg – 127

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 127/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 127/07

 

 

 

Magdeburg, den 30. August 2007

 

 

 

Haseloff zum Arbeitsmarktbericht

für Sachsen-Anhalt:

¿Optierende Landkreise zeigen, wie man junge Fachkräfte schnell in 1.

Arbeitsmarkt integriert¿

 

 

 

 

 

¿Es war schon in den letzten Jahren erkennbar, dass

der Arbeitsmarkt nicht nur in Sachsen-Anhalt im Sommer stagniert¿, meint

Minister Dr. Reiner Haseloff zur aktuellen Arbeitsmarktstatistik. ¿Gegenüber

den Jahren zeigt sich allerdings: Das Niveau, auf dem der Arbeitsmarkt zurzeit stagniert,

ist deutlich niedriger als in allen Jahren zuvor. Der erneut starke Rückgang

der Arbeitslosenzahlen binnen Jahresfrist ist für mich die erfreulichste

Erkenntnis. Damit sind für unsere traditionell beschäftigungsstärksten Monate

September bis November neue Tiefststände der Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt

zu erwarten.¿ Hinzu komme, dass in den Zahlen dieses Monats sich auch der

doppelte Abiturientenjahrgang niederschlage. Ohne diesen außergewöhnlichen Anstieg

wäre die Zahl der Arbeitslosen auch im August weiter gesunken. Die Zahl der

arbeitslosen Jugendlichen unter 20 Jahren stieg in diesem Monat gegenüber dem

Vormonat um 2.533, die Zahl der Arbeitslosen insgesamt dadurch dann um 1.262.

 

 

 

Die Arbeitslosigkeit könne aber noch zügiger

abgebaut werden, wenn die Möglichkeiten der Vermittlung noch besser genutzt

würden, hier gebe es Reserven, so Haseloff. ¿Dass die optierenden Landkreise,

also jene, die die Arbeitsverwaltung in eigene Regie übernommen haben, Rückgänge

bei den Arbeitslosenzahlen melden, ist einer engagierten Vermittlung zu

verdanken, die jetzt Früchte trägt. Die Arbeitsmarktstatistik zeigt, welche

Arbeitsverwaltung besonders schnell reagiert hat bei der Eingliederung von frisch

ausgebildeten Jugendlichen in den 1. Arbeitsmarkt. Sie zeigt auch, wo

Vermittlungsaktivitäten noch verstärkt werden können. Fast jeder

Industriebetrieb klagt derzeit über Fachkräftemangel und es muss gelingen, die

gerade ausgebildeten jungen Leute noch schneller in eine Stelle zu vermitteln.

Diese Chance muss genutzt werden, denn es sind so viele offene Stellen wie schon

seit Jahren nicht mehr. ¿

 

 

 

Vergleich der Arbeitslosenquoten der neuen Bundesländer (in Prozent):

 

 

 

 

 

 

 

 

August 2007

 

 

 

August 2006

 

 

 

Differenz

 

 

 

 

Sachsen-Anhalt

 

 

15,7

 

 

18,0

 

 

-2,3

 

 

 

 

Brandenburg

 

 

14,5

 

 

16,3

 

 

-1,8

 

 

 

 

Mecklenburg-Vorpommern

 

 

15,7

 

 

18,2

 

 

-2,5

 

 

 

 

Sachsen

 

 

14,3

 

 

16,2

 

 

-1,9

 

 

 

 

Thüringen

 

 

12,6

 

 

14,9

 

 

-2,3

 

 

 

 

Berlin

 

 

15,6

 

 

17,4

 

 

-1,8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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