Innenstaatssekretär Erben dankt
Ermittlungsgruppe
? Feuer - der Polizeidirektion Magdeburg
22.08.2007, Magdeburg – 222
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 222/07
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 222/07
Magdeburg, den 22. August 2007
Innenstaatssekretär Erben dankt
Ermittlungsgruppe
¿ Feuer - der Polizeidirektion Magdeburg
In
einem Schreiben an den Polizeipräsidenten Johann Lottmann hat
Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD) heute
allen Beteiligten für die rasche Aufklärung der Brandserie in Magdeburg
gedankt:
¿Seit
Januar 2007 kam es in Magdeburg zu einem auffälligen Anstieg der
Sachbeschädigungen durch Brand. Zunächst waren ¿nur¿ Abfall- und
Wertstoffcontainer, Toilettenhäuschen und Strohballen das Ziel der
Brandstifter. Seit Mai 2007 waren darüber hinaus vermehrt leer stehende Häuser,
Baracken und Gartenlauben betroffen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von
etwa einer viertel Million Euro.
Die
Vielzahl der Branddelikte beunruhigte die Bürgerinnen und Bürger der Stadt
Magdeburg in hohem Maße.
Zur
Aufklärung dieser Straftaten wurde am 12. Juni 2007 im Fachkommissariat 2 des
Zentralen Kriminaldienstes der Polizeidirektion Magdeburg die
Ermittlungsgruppe ¿Feuer¿ ins Leben gerufen. Diese Ermittlungsgruppe hat ihre
Arbeit überaus erfolgreich zum Abschluss gebracht.
Ich
möchte heute die Gelegenheit nutzen und Sie bitten, allen Bediensteten, die
ihren Beitrag zum Ermittlungserfolg der Ermittlungsgruppe ¿Feuer¿ geleistet
haben, meinen ausdrücklichen Dank auszusprechen. Das gilt natürlich auch für
diejenigen, die nur zeitweise die Arbeit der Ermittlungsgruppe unterstützt
haben.
Darüber
hinaus gebührt dem Landeskriminalamt, der Bereitschaftspolizei und dem
Technischen Polizeiamt für die personelle, logistische und technische
Unterstützung der Polizeidirektion Magdeburg mein Dank.
Das
Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit kann sich sehen lassen: 194 Ermittlungsverfahren
wurden bearbeitet, 25 zunächst tatverdächtige Personen wurden vernommen und
vier Beschuldigte konnten ermittelt werden. Den vier Beschuldigten, junge
Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren aus Magdeburg, konnte bereits eine
Vielzahl von Bränden zugeordnet werden. Unter den Beschuldigten sind zwei
Mitglieder freiwilliger Feuerwehren. Mehr als zwei Drittel aller Branddelikte
konnten aufgeklärt werden, zu den übrigen Sachverhalten werden weitere
Ermittlungen geführt.
Doch
nicht nur die hohe Zahl der Ermittlungsverfahren ist beeindruckend ¿ hinter
dieser Zahl stehen eine akribische kriminalistische Ermittlungsarbeit und eine
Vielzahl von Observationsmaßnahmen, die vor allem an den Wochenenden, in den
Nachtstunden und bei jeder Wetterlage durchgeführt werden mussten. Daneben
schlossen sich gefahrenabwehrende und strafprozessuale Maßnahmen an.
Vor
allem darf dabei nicht vergessen werden, dass die Polizei weiterhin ihren
alltäglichen Dienst verrichten und darüber hinaus eine Vielzahl
personalintensiver Einsätze in hoher Qualität erfüllen musste. Ohne den
engagierten und hochmotivierten Einsatz der Ermittlungsgruppe ¿ da bin ich mir
sicher ¿ wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.¿
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