Belegschaft seit 1990
vervierfacht, große Ausbildungspläne
Krampitz Tanksystem Henningen ist
?Unternehmen des Monats August 2007?
15.08.2007, Magdeburg – 123
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 123/07
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 123/07
Magdeburg, den 9. August 2007
Belegschaft seit 1990
vervierfacht, große Ausbildungspläne
Krampitz Tanksystem Henningen ist
¿Unternehmen des Monats August 2007¿
Minister
Dr. Reiner Haseloff hat heute die Krampitz Tanksystem GmbH aus
Henningen/Salzwedel als ¿Unternehmen des Monats August 2007¿ ausgezeichnet. Bei
der Übergabe der Ehren-Urkunde sagte er: ¿Krampitz Tanksystem ist eines der
Industrieunternehmen aus Sachsen-Anhalt, die mit hoch spezialisierten Produkten
überaus erfolgreich sind. Seit der Firmengründung im Jahr 1990 konnte die
Belegschaft von 15 auf 60 vervierfacht werden. Dazu kommen noch einmal 11
Lehrlinge. Zwischen 2004 und 2006 hat sich der Umsatz auf 4 Millionen Euro
verdoppelt. Auch in diesem Jahr werden noch ungefähr 10 neue Auszubildende
eingestellt - als Konstruktionsmechaniker, Maschinenbauer, Elektromechaniker,
CAD-Zeichner oder für kaufmännische Berufe. Damit hat das Unternehmen einen
wichtigen Anteil an der Stärkung der industriellen Basis im Altmarkkreis
Salzwedel.¿
Die
weltweit tätige Firma aus der Altmark produziert und entwickelt nach dem
Baukastenprinzip Tank- und Funktionscontainer. Sie liefert zum Beispiel Komplett-Tanksysteme
für den Betrieb von Blockheizkraftwerken oder Pflanzenöltankstellen. Kunden
sind Unternehmen wie Esso, MAN, Shell oder Siemens. An die Bundeswehr liefert
das Henninger Werk Containertankstellen und modular aufgebaute Großtanklager für
den Einsatz im Kosovo oder in Afghanistan. Die Krampitz Tanksystem GmbH besitzt
in Deutschland die meisten Zulassungen von Tanks und Tankzubehör. 15 bis 20
Prozent des jährlichen Gesamtumsatzes werden in Forschung und Entwicklung
investiert.
Hauptsitz
der Krampitz Tanksystem GmbH ist Dahlenburg bei Hamburg. Die Geschäftsführerin
Silke Krampitz hat große Pläne für den Ausbau des Produktionsstandortes
Henningen. Auf längere Sicht sollen jährlich 25 bis 50 neue Arbeitsplätze
entstehen. Erst kürzlich wurden zwei neue Produktionshallen in Betrieb
genommen. Das Unternehmen plant zudem die Zusammenführung sich ergänzender
Zulieferer an diesem Standort im Raum Salzwedel.
Größtes
Vorhaben des Unternehmens ist der Aufbau eines kooperationseigenen
Schulungszentrums für die Ausbildung exzellenter und hoch motivierter
Facharbeiter und Techniker. Dafür soll der nur 15 Kilometer von Henningen
entfernte Salzwedeler Gebäudekomplex Fuchsberg zu einem Technologiepark
ausgebaut werden. Dieser Standort liegt verkehrsgünstig im Dreieck
Hamburg-Berlin-Hannover. Seit Jahren ist das Gelände dem Verfall preisgegeben.
Eine ehemalige Schule mit Turnhalle, mehrere Wohnblöcke und Flachbauten stehen
seit über 10 Jahren leer. Baubeginn soll möglichst noch 2007 sein. Die
Verwandlung dieses Schandflecks in eine moderne Ausbildungsstätte für
qualifizierte Fachkräfte soll industrielle Impulse für den gesamten Norden
Sachsen-Anhalts ausstrahlen. Auch ein betriebseigener Kindergarten soll hier
entstehen.
Die
Unternehmensführung hat zudem vor, die besten Lehrlinge bei der Weiterbildung
zu Technikern oder Ingenieuren zu unterstützen, um über diesen Weg künftige
Führungskräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Dazu Minister Haseloff: ¿Wenn
jedes Unternehmen einen derart starken Wert auf Ausbildung und Qualifizierung
legen würde, wäre Fachkräftemangel für Sachsen-Anhalt ein Fremdwort. Hier in
der Altmark handeln Unternehmer nach der einzig richtigen Maxime: Für die
Zukunft unserer Firmen sind in erster Linie wir selbst verantwortlich.¿
Zum
¿Unternehmen des Monats¿: Die Ehrung als ¿Unternehmen des
Monats¿ erfolgt durch das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit.
Auswahlkriterien sind unter anderem eine auffallend positive Entwicklung des
Unternehmens und/oder ein außergewöhnlich hoher Auftragseingang, die
Markteroberung durch neue, technisch und/oder technologisch herausragende
Entwicklungen, Investitionen mit besonders hohem Beschäftigungseffekt, ein
außergewöhnliches Engagement bei der Berufsausbildung, bei Beschäftigung
schaffenden Maßnahmen, der Beschäftigung von Behinderten, schwer vermittelbaren
Arbeitslosen, ein ausgezeichnetes Arbeitsklima, starkes Engagement in der
Gemeinde usw.
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