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Innenminister Holger Hövelmann stellt die
Straßenverkehrsunfallbilanz für das 1. Halb­jahr 2007 vor

01.08.2007, Magdeburg – 191

  • Ministerium für Inneres und Sport

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 191/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern -

Pressemitteilung Nr.: 191/07

 

 

 

Magdeburg, den 1. August 2007

 

 

 

 

 

Innenminister Holger Hövelmann stellt die

Straßenverkehrsunfallbilanz für das 1. Halb­jahr 2007 vor

 

- Gesamtunfallzahl leicht rückläufig

 

- Rückgang bei den

Getöteten um fast 8 Prozent

 

- Hauptunfallursachen:

Wenden, Rückwärtsfahren, Abstand, Wildunfälle und Geschwindigkeit

 

Die bundesweite Halbjahresbilanz zum Verkehrsunfallgeschehen lässt

einen generellen Anstieg erwarten. Dagegen stellt sich die Bilanz für

Sachsen-Anhalt sehr unterschiedlich dar.

 

Innenminister Holger Hövelmann (SPD): ¿Einerseits beobachten wir im

Land einen weiteren Rückgang der Gesamtzahl der Verkehrsun­fälle um fast 1 %.

Trotz des folgenschwersten Busunfalls in der Geschichte Sachsen-Anhalts mit 13

Getöteten ist auch eine Reduzie­rung der Gesamtzahl der tödlich Verunglückten

gegenüber dem Vorjahr um fast 8 % zu verzeichnen. Andererseits haben sich

die Verkehrsunfälle mit Personenschaden um 10,5 % und dabei die Unfälle mit

schwerem Personenschaden um fast 12 % erhöht.¿

 

So hätte die Polizei im 1. Halbjahr 2007 auf Sachsen-Anhalts Straßen mit

insgesamt 39.433 Verkehrsunfälle 384 (-0,96 %) weniger als im

Vergleichszeitraum des Vorjahres (39.817 Unfälle) aufnehmen müssen. Besonders

positiv sei dabei der erneute Rückgang bei den im Straßenverkehr Getöteten um 9

Personen von 113 (1. Halbjahr 2006) auf 104 (1. Halbjahr 2007) zu erwähnen, so

der Minister.

 

Demgegenüber stehe eine Zunahme bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden

um 469 Unfälle (+ 11,93 %) von 4.454 (1. Halbjahr 2006) auf 4.923 (1.Halbjahr

2007). Besonders besorgniserregend sei dabei der Anstieg bei Verkehrsunfällen

mit schwerem Personen­schaden (Unfälle mit mindestens einer schwerverletzten

oder getöteten Person) um 135 von 1.131 (1.Halbjahr 2006) auf 1.266 (1.Halbjahr

2007).

 

Entsprechend hoch sind die Zuwächse sowohl bei den Schwerverletz­ten um

200 Personen (+15,94 %), als auch bei den Leichtverletzten um 471 Personen

(+10,77%).

 

¿Verkehrsprävention und Unfallverhütung sind wesentliche Bestandteile

der Arbeit unserer Polizei. Dabei stehen ihr viele Partner zur Seite. Ob Schülerlotsen,

Verkehrsgebietswachten oder andere Vereine, sie alle helfen uns, den

Straßenverkehr sicherer zu machen. Für diese meist ehrenamtliche Tätigkeit

möchte ich mich ausdrücklich bedanken,¿ so Innenminister Hövelmann.

 

Im Rahmen der landesweiten Verkehrssicherheitskampagne ¿Kommt gut an!¿

hat die Polizei allein im ersten Halbjahr bei über 5.500 Veranstaltungen in

allen Altersgruppen fast 144.000 Personen erreicht. Besonders signifikant ist

dabei die kontinuierliche und erfolgreiche Fort­führung zum Teil bereits seit

Jahren erfolgreich verlaufenden Verkehrssicherheitsaktionen, wie die

Ausstellung ¿Straßenkreuze ¿ Unorte des Sterbens¿, der Neustart der Aktion

¿fifty-fifty-Taxi¿ im April 2007, die schulischen Fahrsicherheitstrainings, die

Unterstützung bei der Implementierung des Projektes ¿Schutzengel¿ im Altmark-

und Burgenlandkreis sowie weiteren Verkehrssicherheitsaktionen, die zum Teil

mit Partnern durchgeführt werden.

 

Hier ist mit an vorderster Stelle der im Zeitraum März bis Juni

durchgeführte landesweite Mal- und Zeichenwettbewerb im Grundschulbereich zu

nennen, der alljährlich gemeinsam mit dem Kultusministerium, den Öffentlichen

Versicherungen Sachsen-Anhalts, der Unfall­kasse Sachsen-Anhalts und der

Landesverkehrswacht durchgeführt wird und die Unter­stützung der schulischen

Verkehrs-/Mobilitätserziehung zum Inhalt hat.

 

Weitere Einzelheiten sind der polizeilichen Verkehrsunfallstatistik des

Landes Sachsen-Anhalt für das 1. Halbjahr 2007 zu entnehmen, die in Kürze auf

den Seiten des Innenministeriums zum Download bereit steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Verantwortlich: Klaus-Peter Knobloch

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Fax: (0391) 567-5520

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