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Stalking endet in einem
nächtlichen Überfall

23.07.2007, Halberstadt – 73

  • Polizeidirektion Halberstadt

 

 

 

 

 

Pressestelle - Pressemitteilung Nr.: 73/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressestelle - Pressemitteilung

Nr.: 73/07

 

 

 

Magdeburg, den 23. Juli 2007

 

 

 

Stalking endet in einem

nächtlichen Überfall

 

 

 

Klein Wanzleben: Am Montag, den 16.07.2007

erstattete eine 21jährige  Geschädigte in im Polizeirevier Oschersleben

Strafanzeige wegen Nachstellung (Stalking) gegen einen 24jährigen Oschersleber.

Beide hatten eine gemeinsame Beziehung, die aus den unterschiedlichsten Gründen

zwischenzeitlich auseinander gegangen ist. Weil sich die Geschädigte vom

Beschuldigten getrennt hat und zwischenzeitlich in eine neue Beziehung eingetreten

ist wurde sie von ihm massiv vorerst verbal bedroht. So drohte er unter anderem

an, ihr und ihrem neuen Freund  aufzulauern und sie umzubringen. Danach wolle

er sich selbst das Leben nehmen. In der Folge versandte er permanent eine Reihe

von Kurzmitteilungen über das ihm bekannte Handy, in denen er bekräftigte,

seine Drohungen auf jeden Fall wahrmachen zu wollen.

 

Nachdem die Geschädigte ihre Strafanzeige erstattet

hatte und weil der Beschuldigte der Polizei kein ganz Unbekannter war, der fast

immer unter Alkohol zu Gewalttätigkeiten neigt, wurden entsprechende Gefahren

abwehrende Maßnahmen von der Polizei eingeleitet. Diese Maßnahmen hatten ein

schnelles Eingreifen im Gefahrenfalle zum Ziel.

Am Donnerstag, den 19.07.2007  erschien der Beschuldigte gegen 01:00 Uhr vor

der Wohnungstür der Geschädigten und trat diese sofort ein. Danach griff er die

Geschädigte mit ihrem neuen Freund an. Diese konnten sich in das Schlafzimmer

der Wohnung retten und blockierten die Tür von innen, gleichzeitig verständigten

sie über Notruf die Polizei. Der Beschuldigte trat auch diese Tür ein und holte

sich aus der Küche ein Messer. Mit diesem Messer in der Hand drohte er nach

Schilderung der Opfere den Geschädigten gegenüber, sie abstechen zu wollen. Der

Beschuldigte ist den Opfern gegenüber körperlich eindeutig überlegen. Noch

bevor der Beschuldigte die Tür ganz zerstören und seine Drohungen wahrmachen

konnte, trafen die Einsatzkräfte des Revierkommissariates Wanzleben gemäß dem

vorbereiteten Konzept in der Wohnung ein und nahmen den Beschuldigten fest. Bei

der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Die Tatwaffe wurde

sichergestellt. Nach Auffassung der ermittelnden Kripobeamten  wurde durch das

schnelle Eingreifen der eingesetzten Beamten Schlimmeres verhindert.

Nach seiner Vernehmung wurde der Beschuldigte auf Weisung der

Staatsanwaltschaft wegen nichtausreichender Haftgründe wieder aus dem

Polizeigewahrsam entlassen.

 

 

 

Zurzeit läuft gegen den Beschuldigten ein weiteres

Ermittlungsverfahren wegen gemeinschaftlich begangenen Raubes mit erheblichen

Körperverletzungen.

 

 

 

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