MPK-Ost - Ostdeutsche Länder verständigen
sich zur EU-Förderung/ Ministerpräsident Böhmer: Osten braucht nach 2014
Anschlussregelung
27.06.2007, Magdeburg – 351
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 351/07
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 351/07
Magdeburg, den 27. Juni 2007
MPK-Ost - Ostdeutsche Länder verständigen
sich zur EU-Förderung/ Ministerpräsident Böhmer: Osten braucht nach 2014
Anschlussregelung
Auf der Ministerpräsidentenkonferenz
der ostdeutschen Länder in Ronneburg/Thüringen haben sich die ostdeutschen
Länder heute über ein gemeinsames Vorgehen hinsichtlich der künftigen
regionalen Förderpolitik der Europäischen Union verständigt. Zur Abstimmung der
Position der ostdeutschen Länder wurde eine Arbeitsgruppe unter der Leitung Sachsen-Anhalts
und Thüringens gebildet. Ministerpräsident Böhmer erklärte dazu: "Falls
die ostdeutschen Länder ab 2014 aus der höchsten Förderkategorie der EU
herausfallen sollten, werden sie immer noch einen deutlichen
Entwicklungsrückstand gegenüber den alten Ländern und vielen Regionen innerhalb
der EU haben. Wir müssen uns deshalb rechtzeitig mit dem Bund und der EU über
eine Anschlussregelung verständigen, die den besonderen Bedingungen im Osten
gerecht wird."
Hintergrund:
Die Europäische
Kommission hat am 30. Mai 2007 den vierten Bericht über den wirtschaftlichen
und sozialen Zusammenhalt in der EU veröffentlicht. Dieser so genannte
Kohäsionsbericht enthält Analysen über die erzielten Fortschritte und wirft
Fragen hinsichtlich der künftigen Ausgestaltung der EU-Kohäsionspolitik für die
Förderperiode nach 2013 auf. Diese Debatte steht im Zusammenhang mit der für
die Zeit 2008/2009 vorgesehenen Revision des EU-Finanzsystems.
Die ostdeutschen Länder werden voraussichtlich ab 2014 nicht mehr den
höchsten Förderstatus der EU beanspruchen können. Sie streben daher eine
frühzeitige Verständigung mit der Bundesregierung über die Ausgestaltung einer
gerechten Anschlussregelung für Ostdeutschland an und wollen die Forderungen
auch gemeinsam gegenüber Brüssel vertreten.
Impressum:
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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