Landesentwicklungsminister Daehre plädiert
für länderübergreifende Modellprojekte gegen Abwanderung
04.06.2007, Magdeburg – 61
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
061/07
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 061/07
Magdeburg, den 3. Juni 2007
Landesentwicklungsminister Daehre plädiert
für länderübergreifende Modellprojekte gegen Abwanderung
Sachsen-Anhalts
Landesentwicklungsminister Dr. Karl-Heinz Daehre hat sich beim Umgang mit der
Abwanderung in Ostdeutschland für eine länderübergreifende Zusammenarbeit
ausgesprochen. Gemeinsame Probleme lassen sich am besten gemeinsam
bewältigen, sagte er. Als Beispiel für eine mögliche länderübergreifende
Kooperation nannte der Minister die Regionen Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt
und den Kyffhäuserkreis in Thüringen.
Es wäre
sinnvoll, wenn bei der anstehenden Entscheidung eine Region ausgewählt wird,
die sich über Ländergrenzen hinaus erstreckt, regte Daehre mit Blick auf
die von der Bundesregierung angekündigte Festlegung von zwei Modellprojekten
an. In diesen Gebieten soll mit einer zielgerichteten Förderung gegen den
Bevölkerungsverlust in ländlichen Gegenden angegangen werden. Schwerpunkte
dabei seien u.a. die flächendeckende Versorgung mit Nahverkehrsangeboten, neue
Formen des generationsübergreifenden Wohnens sowie die ärztliche Versorgung,
sagte Daehre. Er verwies auf die Erfahrungen des Landes Sachsen-Anhalt bei der
Entwicklung von Lebensperspektiven im ländlichen Raum. Die Erkenntnisse
aus dem laufenden Modellprojekt können ein länderübergreifendes Vorhaben mit
Sicherheit bereichern, betonte der Minister.
Zu Ihrer
Information:
Für die
Entwicklung von Strategien gegen die Abwanderung in zwei ostdeutschen
Modellregionen will die Bundesregierung in den nächsten zwei Jahren vier
Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Ost-Ministerpräsidenten hatten
hierfür neun Gebiete vorgeschlagen: die Regionen Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg
und Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt),
die Landkreise Ostvorpommern, Uecker-Randow (Mecklenburg-Vorpommern),
Elbe-Elster, Oberspreewald- Lausitz (Brandenburg), Kyffhäuserkreis (Thüringen)
sowie die Regionen Oberlausitz- Niederschlesien, Westerzgebirge (Sachsen). Im
Juli sollen die zwei Modellregionen ausgewählt werden.
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