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Ministerpräsident Böhmer beim 3.
Mitteldeutschen Architektentag in Dessau: Chancen des Stadtumbaus nutzen und
lebendige Kommunen durch Bürgerbeteiligung gestalten

01.06.2007, Magdeburg – 279

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 279/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 279/07

 

 

 

Magdeburg, den 2. Juni 2007

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer beim 3.

Mitteldeutschen Architektentag in Dessau: Chancen des Stadtumbaus nutzen und

lebendige Kommunen durch Bürgerbeteiligung gestalten

 

¿Der Stadtumbau ist eine

gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch eröffnet vielfältige Chancen für die

regionale Entwicklung eröffnet. Schrumpfende Städte mit spezifischen

Umbaukonzepten werden sich künftig stärker profilieren, weil sie mit schlanken

und dynamischen Strukturen bessere Standortbedingungen bieten. Patentrezepte

gibt es aber nicht.¿ Das sagte heute Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang

Böhmer in Dessau im Rahmen des 3. Mitteldeutschen Architektentages.

 

Der Regierungschef hob hervor,

dass geeignete Strategien beim Umgang mit den Auswirkungen des demografischen

Wandels von den regionalen Besonderheiten abhängig seien. Die Landesregierung

von Sachsen-Anhalt setze langfristig neben dem Stadtumbau u.a. auf den Ausbau einer

geburtenfreundlichen Familienpolitik, auf die Reform der Landkreisstrukturen

und auf die Anpassung der verkehrlichen Infrastruktur an die jeweiligen

örtlichen Gegebenheiten.

 

In Sachsen-Anhalt seien seit

2002 rund 230 Mio. ¿ Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms ¿Stadtumbau

Ost¿ für den Abriss und die Aufwertung von Stadtquartieren bewilligt worden.

Etwa ein Drittel des Geldes wurde für den Abriss von fast 50.000 Wohnungen

bereitgestellt. 44 Städte und Gemeinden beteiligen sich am ¿Stadtumbau Ost¿.

Beispiele für den komplexen Abriss ganzer Wohngebiete seien die Stadtquartiere

Stendal/Süd, Wolfen/Nord und Halberstadt/Nordring.

 

Künftig werde sich, so der

Regierungschef, der Förderschwerpunkt vom Abriss dauerhaft leerstehender

Wohnungen in Richtung Aufwertung verlagern. So stünden in Sachsen-Anhalt für

2007 fast 38 Mio. ¿ für den Stadtumbau zur Verfügung, hiervon würden 27 Mio. ¿

für die Aufwertung von Wohngebieten verwendet werden.

 

Sachsen-Anhalt habe zudem das

Modellprojekt der Internationalen Bauausstellung 2010 (IBA) initiiert. Hieran

beteiligen sich 18 Klein- und Mittelstädte. Modellstädte wie Eisleben, Dessau

oder Merseburg hätten durch die Zusammenarbeit mit der Bauhausstiftung Dessau

vielfältige Möglichkeiten, um ein neues Stadtprofil entsprechend der jeweiligen

Stärken zu entwickeln. Bei der Planung der IBA-Vorhaben seien vor allem die

Stadtbewohner ehrenamtlich aktiv. Hierin zeige sich, wie lebendig Städte durch

die Teilhabe ihrer Bürger seien.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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