Innenministerkonferenz hat beschlossen:
Anscheinswaffen sollen verboten werden
01.06.2007, Magdeburg – 132
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 132/07
Ministerium des Innern -
Pressemitteilung Nr.: 132/07
Magdeburg, den 1. Juni 2007
Innenministerkonferenz hat beschlossen:
Anscheinswaffen sollen verboten werden
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Initiative Hövelmanns zeigt Erfolg
Innenminister Holger Hövelmann (SPD):
¿Insbesondere Spielzeugwaffen, die den Anschein der Echtheit erwecken, strahlen
unabhängig von ihrer Funktion generell für Dritte optisch eine Gefährlichkeit
aus. Dies bekamen insbesondere unsere Polizeibeamtinnen und -beamten häufig zu
spüren, wenn sie Personen gegenüberstanden, die im Besitz von täuschend ähnlich
sehenden Spielzeugwaffen waren. Diese Problematik wird schon seit einiger Zeit
verstärkt im politischen Raum diskutiert. Ich habe mich in der zurückliegenden
Zeit verstärkt für ein Verbot eingesetzt und freue mich, dass wir zu diesem
Entschluss gekommen sind. Das ist ein Erfolg auch für die Polizei.¿
Auf der heute zu Ende gegangenen Frühjahrskonferenz einigten sich die
Innenminister von Bund und Ländern darauf, die Gesetzgebung sowohl hinsichtlich
der Abgrenzung von Waffen- und Spielzeugrecht als auch hinsichtlich des Verbots
des Führens von Anscheinswaffen zügig auf den Weg zu bringen. Das Verbot soll sich nicht nur
auf solche Anscheinswaffen beziehen, die Nachahmungen von Kriegswaffen sind,
sondern auf jede Spielzeugwaffe, die mit einer entsprechenden Waffe verwechselt
werden kann.
Zum
Hintergrund wird auf die
Pressemitteilung des Ministeriums des Innern Nr.: 121/07 vom 18. Mai 2007 verwiesen:
http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/mi/2007/121_2007.htm
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