Bauminister Daehre: Mehr Fördermittel für
städtebauliche Aufwertung
31.05.2007, Magdeburg – 57
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
057/07
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 057/07
Magdeburg, den 26. Mai 2007
Bauminister Daehre: Mehr Fördermittel für
städtebauliche Aufwertung
Von den fast
38 Millionen Euro, die dem Land Sachsen-Anhalt in diesem Jahr für den
Stadtumbau zur Verfügung stehen, sollen rund 27 Millionen Euro für
die Aufwertung von Wohngebieten verwendet werden. Die verbleibenden elf
Millionen Euro sind für den Abriss dauerhaft leer stehender Wohnungen
vorgesehen. ¿Wir werden den Schwerpunkt der Stadtumbauförderung in Richtung
Aufwertung verlagern¿, erläuterte Sachsen-Anhalts Bauminister Dr. Karl-Heinz
Daehre die künftigen Planungen.
Auf Initiative
seines Ministeriums sei es außerdem gelungen, die so genannte städtische Dimension
in der gerade begonnenen EU- Strukturfondsperiode 2007-2013 zu berücksichtigen.
Damit könnten während dieser Zeit zusätzlich rund 109 Millionen Euro in
die Aufwertung investiert werden. ¿Mit diesen Geldern wollen wir vor allem auch
bauliche Projekte im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 2010
unterstützen¿, nannte Daehre einen der Förderschwerpunkte für die kommenden
Jahre. Natürlich werde auch das im Jahr 2005 gestartete Wohneigentumsprogramm
fortgeführt, um die Attraktivität der Städte auch für junge Familien zu erhöhen.
Seit Beginn des
Programms ¿Stadtumbau Ost¿ im Jahre 2002 wurden in Sachsen-Anhalt rund 230
Millionen Euro an Fördermitteln für den Abriss und die Aufwertung bewilligt.
¿Wegen des Wohnungsleerstandes haben wir Abrissmaßnahmen zunächst als vorrangig
angesehen¿, sagte der Minister. So seien etwa zwei Drittel des Geldes für den
Abriss von fast 50.000 Wohnungen bereit gestellt worden. Das habe zu einer
spürbaren Stabilisierung der Wohnungsunternehmen beigetragen. Als Beispiele für
einen komplexen Abriss nannte der Minister die Gebiete Stendal/Süd, Wolfen/Nord
und Halberstadt/Nordring.
Zu Ihrer Information:
Beispiele für bisher erfolgte
Aufwertungsmaßnahmen:
Förderung des
Johanniter Alten- und Pflegeheims in Gardelegen mit 1,2 Millionen Euro und
der Fußgängerzone
¿Schalaunische Straße¿ in Köthen mit zwei Millionen Euro sowie
der Umnutzung der
¿Kaserne Mark¿ zu einer Begegnungsstätte für Studenten in Magdeburg mit
ebenfalls zwei Millionen Euro
Darüber hinaus
wurden im vorigen Jahr Wohnungsaufwertungsmaßnahmen in den Stadtumbaugebieten
mit Fördermitteln aus dem Wohnungsbauprogramm 2006 unterstützt. Hierzu zählen
u.a. die Modernisierung bzw. Instandsetzung von
Wohnungen der
Wohnungsbaugesellschaft Eisleben in der Altstadt der Lutherstadt mit 0,5
Millionen Euro und
der so genannten
¿GAGFAH-Siedlung¿ in der Lutherstadt Wittenberg mit 2,1 Millionen Euro sowie
der Neubau
¿Barrierefreies Wohnen für Generationen¿ in der Innenstadt von Halberstadt mit
1,1 Millionen Euro.
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