Lehrertarifvertrag / Finanzstaatssekretär Dr.
Christian Sundermann: gemeinsames Ziel ist sozialverträgliche Lösung
30.05.2007, Magdeburg – 14
- Ministerium der Finanzen
Ministerium der Finanzen - Pressemitteilung Nr.: 14/07
Ministerium der Finanzen -
Pressemitteilung Nr.: 14/07
Magdeburg, den 29. Mai 2007
Lehrertarifvertrag / Finanzstaatssekretär Dr.
Christian Sundermann: gemeinsames Ziel ist sozialverträgliche Lösung
Auf die Ankündigung des GEW-Landeschefs
Thomas Lippmann, den Mitgliedern bei einer Befragung zu empfehlen, für die
Kündigung des bestehenden Lehrertarifvertrages zu votieren, sagte
Finanzstaatssekretär Dr. Christian Sundermann heute in Magdeburg:
¿In meiner Verantwortung als Verhandlungsführer
für die Arbeitgeberseite weise ich darauf hin, dass es nach wie vor unser
gemeinsames Ziel ist, eine für die Lehrerinnen und Lehrer sozial verträgliche
Lösung zu finden. Dabei sollte das vom Land zu bezahlende Arbeitsvolumen
möglichst sinnvoll an die Schülerinnen und Schüler gebracht und die unterschiedliche Entwicklung an
Grund- und Förderschulen mit langsam steigendem Lehrkräftebedarf sowie an den
Sekundarschulen und Gymnasien mit vorübergehend stark sinkendem
Lehrkräftebedarf durch vom Kultusministerium vorgeschlagene begleitende
Maßnahmen in Einklang gebracht werden.
Eine vom gültigen Tarifvertrag abweichende
zusätzliche Belastung des Landeshaushalts wäre nur zu akzeptieren, wenn dies
durch die personellen Bedarfe an den Schulen auch abgedeckt wäre. Alles andere,
d.h. die Bereitstellung von Hauhaltsmitteln zur Bezahlung nicht benötigter Arbeit,
wäre auch gegenüber den übrigen Beschäftigten im Landesdienst nicht zu vertreten.
Am 12. März 2007 habe ich in Abstimmung mit
dem Kultusministerium den Gewerkschaften ein Angebot unterbreitet, das den vom Tarifvertrag
erfassten Lehrkräften Kündigungsschutz bis zum Schuljahr 2012/2013 und
abgestuft für die einzelnen Schulformen eine Perspektive für Vollbeschäftigung
anbietet. Dafür war das Land bereit, einen zweistelligen Millionenbeitrag
bereit zu stellen.
Auch ein Vergleich mit den tarif- bzw.
besoldungsrechtlichen Bedingungen im Lehrerbereich der übrigen ostdeutschen
Flächenländer zeigt, dass die Landesregierung von Sachsen-Anhalt den Tarifvertragspartnern
ein annehmbares und für die Lehrerinnen und Lehrer unter den bestehenden
Rahmenbedingungen sozial zumutbares Angebot unterbreitet hat.
Ich halte eine
umgehende Wiederaufnahme der Verhandlungen auf Basis der von der
Arbeitgeberseite vorgeschlagenen Bedingungen für die einzige Alternative, die
Arbeitsplätze der Lehrerinnen und Lehrer im Land zu sichern.
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