Bund und Länder wollen
Biokraftstoffmarkt stabilisieren
Wernicke fordert Zertifizierungssystem auf europäischer Ebene
25.05.2007, Magdeburg – 56
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
056/07
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 056/07
Magdeburg, den 25. Mai 2007
Bund und Länder wollen
Biokraftstoffmarkt stabilisieren
Wernicke fordert Zertifizierungssystem auf europäischer Ebene
Landwirtschafts- und Umweltministerin Petra Wernicke hat
sich heute besorgt über die Entwicklungen auf dem Biodieselmarkt gezeigt. Auf
der Umweltministerkonferenz in Bad Sassendorf sagte Wernicke: ¿Der Biodieselmarkt
muss wieder stabilisiert werden. Dazu sind heute mit den Aufforderungen an den
Bund die Weichen gestellt worden.¿ Sie begrüßte, dass sich Bund und Länder über
die Entwicklung und zum weiteren Vorgehen verständigt hätten und dazu u.a. auf
Initiative Sachsen-Anhalts einen Beschluss gefasst haben.
Die Marktentwicklung im Mineralölsektor wirkt sich negativ
auf den Absatz von reinem Biodiesel und Pflanzenölkraftstoffen aus. Deshalb ist
es dringend erforderlich, die Regelungen im Energiesteuergesetz nachzubessern.
Der Bund solle schnellstmöglich den Jahresbericht über die Markteinführung der
Biokraftstoffe fertig stellen, so dass klar wird, ob es in im Bereich der reinen
Biotreibstoffe zur Über- oder Unterförderung kommt. Sollte sich - wie vermutet - Letzteres bestätigen, muss umgehend das
Energiesteuergesetz nachgebessert werden, um einen Rückgang der
Produktionskapazitäten zu verhindern, so die Ministerin.
Wernicke: ¿Die Wettbewerbsfähigkeit lässt sich langfristig
zudem nur aufrecht erhalten, wenn EU-weit Biokraftstoffe aus zertifizierten,
nachhaltigen Produktionsverfahren zum Einsatz kommen.¿ Billigangebote, die
nicht den Normen und Kriterien der WTO entsprechen, gefährden die einheimische
Produktion und zerstören ein reelles Preisgefüge, so die Ministerin. Wernicke
forderte deshalb, ein zuverlässiges Zertifizierungssystem auf europäischer
Ebene einzuführen.
Aus Sachsen-Anhalt kamen 2006 ca. 61 Prozent der deutschen
Bioethanol- und 16 Prozent der deutschen Biodieselproduktion. Nach
Fertigstellung der Anlage in Klein Wanzleben wird der Anteil bei Bioethanol auf
70 Prozent steigen.
Bei Rückfragen: Thomas Kunstmann 0391/5671800.
Impressum:
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt
Pressestelle
Olvenstedter Straße 4
39108 Magdeburg
Tel: (0391) 567-1950
Fax: (0391) 567-1964
Mail: pr@mlu.lsa-net.de
Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de






