Wirtschaftsminister Haseloff:
Braunkohlesanierung bis zum Jahr 2012 abgesichert
15.05.2007, Magdeburg – 248
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 248/07
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 248/07
Magdeburg, den 15. Mai 2007
Wirtschaftsminister Haseloff:
Braunkohlesanierung bis zum Jahr 2012 abgesichert
Das Kabinett hat heute dem vor
kurzem zwischen dem Bund und den ostdeutschen Braunkohle-Ländern ausgehandelten
vierten Verwaltungsabkommen zur Fortführung der Braunkohlesanierung für die
kommenden fünf Jahre zugestimmt. Insgesamt stehen dafür in Sachsen-Anhalt 139,9
Millionen Euro zur Verfügung. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff sagte:
¿Der Abschluss des Verwaltungsabkommens ist für Sachsen-Anhalt von großer
Bedeutung. Die Sanierung der vom Braunkohlebergbau geschundenen Landschaft kann
damit ohne Verzögerung weitergehen.¿ Die Wandlung der früheren Tagebaue hin zu
Landschaften und Erholungsgebieten, teilweise sogar zu Kulturlandschaften sei
eine der größten Herausforderungen der ostdeutschen Länder nach der Wende. Dass
die Arbeiten so zügig und für alle sichtbar voran gingen, sei als
uneingeschränkter Erfolg zu bewerten.
Mit den Geldern ist jetzt die
planmäßige Weiterführung und Vollendung der Braunkohlesanierung abgesichert. So
werden unter anderem Anlagen für die Ableitung von Überschusswasser aus den
Tagebauen errichtet, Böschungen gebaut und wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren
durchgeführt. Zudem werden auch die notwenigen Maßnahmen zur Abwehr von
Gefährdungen im Zusammenhang mit dem Wiederanstieg des Grundwassers finanziert.
In Sachsen-Anhalt wurden bisher Sanierungsleistungen von rund 1,3 Milliarden
Euro erbracht, wovon 320 Millionen vom Land stammen.
Zum Hintergrund:
Die Braunkohlensanierung wird
durch Bund und Länder getragen. Für die Grundsanierung trägt der Bund 75
Prozent der Kosten, der Landesanteil beträgt 25 Prozent. Die Kosten für die
Arbeiten, die mit dem Wiederanstieg des Grundwassers zusammenhängen, tragen
Bund und Land je zur Hälfte. Weitere Kosten für Gefahrenabwehrmaßnahmen im
Bereich des Braunkohlealtbergbaus werden allein durch Landesmittel getragen.
Die Rekultivierung der
ostdeutschen Braunkohlefolgelandschaften ist europaweit das größte
Umweltsanierungsvorhaben.
Impressum:
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Sachsen-Anhalt
Pressestelle
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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