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Infrastrukturkonferenz in Magdeburg:
Bundesländer vereinbaren ?Raumentwicklungsinitiative Nord-Süd-Korridor?

10.05.2007, Magdeburg – 47

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:

047/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung

und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 047/07

 

 

 

Magdeburg, den 10. Mai 2007

 

 

 

 

 

Infrastrukturkonferenz in Magdeburg:

Bundesländer vereinbaren ¿Raumentwicklungsinitiative Nord-Süd-Korridor¿

 

 

 

Die für Raumentwicklung

zuständigen Minister der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Berlin,

Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen haben heute bei einer

Konferenz in Magdeburg die Umsetzung einer länderübergreifenden

¿Raumentwicklungsinitiative Zentraleuropäischer Nord-Süd-Korridor¿ beschlossen.

Das Projekt ziele auf die verbesserte Erreichbarkeit und größere wirtschaftliche

Entwicklungsmöglichkeiten der Länder ab, sagte Sachsen-Anhalts Landesentwicklungsminister

Dr. Karl-Heinz Daehre nach der Tagung.

 

 

 

Die angestrebte

Erschließung eines Korridors vom südwestlichen Skandinavien bis zum

Mittelmeerraum berücksichtige zugleich die notwendige Entwicklung der

Infrastruktur in zahlreichen osteuropäischen EU-Staaten, hob Daehre hervor. Die

durch das Bundesprogramm ¿Transnationale Zusammenarbeit" geförderten

Vorhaben hätten gezeigt, dass es auch mit relativ geringen investiven Mitteln

möglich sei, die regionale Entwicklung voranzubringen. ¿Voraussetzung dafür

ist, einzelne Projekte in ein strategisches Konzept zu integrieren¿, unterstrich

Daehre.

 

 

 

Die

Raumentwicklungsinitiative sei für die Zukunft der ostdeutschen Länder von

strategischem Interesse, betonte Brandenburgs Minister für Infrastruktur und

Raumordnung, Reinhold Dellmann. ¿Mit diesem Vorstoß wollen wir gemeinsam eine

integrierte Entwicklung im europäischen Kontext erreichen¿, sagte er. Die

Initiative sei kein exklusives Bündnis, sondern verstehe sich als Angebot an

die europäischen Nachbarn und die Partner in anderen Bundesländern, sich an

konkreten Projekten zu beteiligen.

 

 

 

Nach den Worten

von Thüringens Minister für Bau und Verkehr, Andreas Trautvetter, soll mit

gezielter Überzeugungsarbeit auf Bundes- und europäischer Ebene erreicht

werden, dass der Nord-Süd-Korridor in der Diskussion über die Territoriale Agenda

der EU und bei der Überarbeitung der Transeuropäischen Verkehrsnetze

berücksichtigt wird. ¿Eine der wichtigsten Zielstellungen besteht darin, den

bestehenden Korridor 1 über Rostock hinaus nach Skandinavien zu verlängern¿,

sagte Trautvetter. 

 

 

 

Die Minister der ostdeutschen Bundesländer streben dazu den Aufbau

einer nationalen Plattform mit einer Arbeitsgruppe auf ministerieller Ebene an,

die durch ein Netzwerkbüro unterstützt werden soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für

Landesentwicklung und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail: presse@mbv.lsa-net.de

 

 

 

 

 

 

 

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Fax: (0391) 567-7509

Mail:

presse@mlv.sachsen-anhalt.de