Gießereien Sachsen-Anhalts wollen
Energie einsparen
Wernicke: Land unterstützt Unternehmen
25.04.2007, Magdeburg – 35
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
035/07
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 035/07
Magdeburg, den 23. April 2007
Gießereien Sachsen-Anhalts wollen
Energie einsparen
Wernicke: Land unterstützt Unternehmen
In den Gießereiunternehmen Sachsen-Anhalts
sollen mit Unterstützung der Landesregierung in den nächsten Jahren weitere
Energieeinsparpotenziale erschlossen werden. Dazu wird heute in Magdeburg durch
Vertreter der Gießereiverbände und Sachsen-Anhalts Landwirtschafts- und
Umweltministerin Petra Wernicke eine neue Rahmenvereinbarung der Umweltallianz
unterzeichnet. Die Ministerin hebt hervor, dass die Gießerei besonders
energieintensiv ist. Wernicke: ¿Das Land unterstützt Unternehmen, um
Produktionsabläufe zu optimieren und damit den Energieverbrauch senken zu
können.¿ Deshalb sollen Modellprojekte unterstützt werden, die die Ermittlung
energierelevanter Betriebs- und Prozesskennzahlen weiter entwickeln helfen und
die zu innovativen Einzelmaßnahmen führen. Das soll dazu beitragen, dass der Energieeinsatz
in den Unternehmen effizienter wird. Die Kooperation mit der Gießereiindustrie
hat seit 1994 kontinuierlich Bestand und konzentriert sich künftig noch mehr
als bisher auf den medienübergreifenden Umweltschutz, so die Ministerin.
Wernicke verweißt darauf, dass die
Gießereiindustrie bereits in den vergangenen Jahren bei der Verbesserung des
betrieblichen Umweltschutzes erfolgreich war. Dabei konnte sie die
durchschnittliche Verwertungsquote der verarbeiteten Materialien in den Eisen-,
Stahl- und Tempergießereien von 41 auf 69 und bei den Nichteisengießereien auf
98 Prozent steigern. Wernicke begrüßt zudem die Initiative der
Gießereiverbände, die länderübergreifende Zusammenarbeit im mitteldeutschen
Raum zur Lösung gleich gelagerter Probleme der Gießereiindustrie auszubauen.
Nach der Unterzeichnung der
Rahmenvereinbarung überreicht die Ministerin Urkunden an Vertreter der Vestas
Castings Magdeburg GmbH und der WHQ Walzengiesserei & Hartgusswerk
Quedlinburg GmbH. Mit diesen Neuzugängen steigt die Zahl der Mitglieder der
Umweltallianz auf 188. Die Umweltallianz wurde in Sachsen-Anhalt 1999 ins Leben
gerufen und soll zur Deregulierung und Entbürokratisierung sowie zur
Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes beitragen.
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