Landesregierung, Wirtschaft, Landkreistag und
Arbeitsverwaltung schließen neuen Ausbildungspakt bis 2010/ Ministerpräsident
Böhmer: Pakt hat sich bewährt und wird mit neuen Akzenten fortgesetzt
20.04.2007, Magdeburg – 182
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 182/07
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 182/07
Magdeburg, den 20. April 2007
Landesregierung, Wirtschaft, Landkreistag und
Arbeitsverwaltung schließen neuen Ausbildungspakt bis 2010/ Ministerpräsident
Böhmer: Pakt hat sich bewährt und wird mit neuen Akzenten fortgesetzt
Ministerpräsident
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer und Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Reiner
Haseloff haben heute in Magdeburg mit Vertretern von Kammern und Verbänden,
des Landkreistages Sachsen-Anhalt sowie der Bundesagentur für Arbeit den neuen
¿Pakt für Ausbildung in Sachsen-Anhalt 2007-2010¿ unterzeichnet. Die neue
Vereinbarung löst den bis 2006 laufenden Ausbildungspakt ab.
¿Der
Ausbildungspakt hat sich bewährt. Vor allem ist es gelungen, fast jedem
ausbildungswilligen und ¿fähigen Jugendlichen eine Ausbildungsmöglichkeit zu
vermitteln. Der Pakt wird mit neuen Akzenten fortgesetzt. In der neuen Vereinbarung
ist noch klarer als bisher das Ziel verankert, die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze
weiter zu erhöhen¿, betonte der Ministerpräsident. Es gehe dabei nicht nur um
die Versorgung der Jugendlichen, sondern auch um die Sicherung des künftigen
Fachkräftebedarfs der Wirtschaft. In einzelnen Bereichen zeige sich schon jetzt
ein Mangel an Fachkräften. Er werde sich in naher Zukunft in vielen Branchen
bemerkbar machen. ¿Die Partner des Paktes wollen die Unternehmen deshalb noch
stärker dafür sensibilisieren¿, so Böhmer.
Demografisch
bedingt wird es durch die Halbierung der Sekundarschulabgängerzahl spätestens
ab 2009 zu einer deutlichen Entlastung des Ausbildungsmarkts kommen. 2007 wird
durch die Besonderheit des doppelten Abiturjahrgangs die Zahl der Bewerberinnen
und Bewerber um einen Ausbildungsplatz noch etwa auf dem Niveau von 2006
bleiben.
Wirtschaftsminister
Haseloff: "Mit dem doppelten Abiturjahrgang stehen wir in diesem Jahr in
besonderer Verantwortung. Trotz sinkender Abgängerzahlen an den Sekundarschulen
ist die Situation auf dem Ausbildungsmarkt dadurch noch einmal sehr angespannt.
Dazu kommen 40 Prozent Altnachfrager, also Bewerber aus zurückliegenden
Ausbildungsjahren. Unser Pakt für Ausbildung stimmt mich allerdings
zuversichtlich, dass wir gemeinsam wie in den Vorjahren garantieren können,
dass alle, die willens und fähig sind, auf jeden Fall eine berufliche
Ausbildung erhalten. Dank der Anstrengungen der Paktpartner ist Sachsen-Anhalt
schließlich seit mehreren Jahren das Land mit dem höchsten Versorgungsgrad bei
beruflicher Ausbildung."
Um ihre
Ziele zu erreichen, haben die Paktpartner ein differenziertes Förderinstrumentarium
vereinbart. Die Organisationen der Wirtschaft verpflichten sich, unter anderem
mit zusätzlichen Ausbildungsberatern um neue Ausbildungsplätze und ¿betriebe zu
werben. Die Partner haben sich außerdem auf Maßnahmen zur Verbesserung der
Ausbildungsreife und zur Verringerung von Ausbildungsabbrüchen verständigt.
Unterzeichnet
wurde der Pakt neben Böhmer und Haseloff von:
Volker Dähne , Vorsitzender der Geschäftsführung
der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit,
Dr. Michael
Ermrich , Präsident des
Landkreistages Sachsen-Anhalt,
Klemens Gutmann , Präsident der Arbeitgeber- und
Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt,
Albrecht Hatton , Präsident der Industrie- und
Handelskammer Halle-Dessau,
Dr. Klaus Hieckmann , Präsident der Industrie- und
Handelskammer Magdeburg,
Thomas Keindorf , Präsident der Handwerkskammer
Halle,
Klaus Medoch , Präsident der Handwerkskammer
Magdeburg,
Michael Rösch , Vorsitzender des Landesverbandes der
Freien Berufe Sachsen-Anhalt
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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