Werner Müller fordert beim Wittenberger
Gespräch ?globales Welthandelssystem mit CO2-Zertifikaten?
13.04.2007, Magdeburg – 164
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 164/07
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 164/07
Magdeburg, den 13. April 2007
Werner Müller fordert beim Wittenberger
Gespräch ¿globales Welthandelssystem mit CO2-Zertifikaten¿
Der
ehemalige Bundeswirtschaftsminister und jetzige Vorstandsvorsitzende der RAG
Aktiengesellschaft, Dr. Werner Müller, hat heute
beim 14. Wittenberger Gespräch in der Lutherstadt ein ¿ globales Welthandelssystem mit CO 2 -Zertifikaten¿ gefordert.
Kohlendioxidreduzierung sei, so
Müller, ein globales Thema. ¿Und wenn sich die reichen Volkswirtschaften weiter
effizient dafür einsetzen sollen, dann muss der Einsatzort frei wählbar sein¿.
Mit einem Welthandelssystem könne mit den eingesetzten Geldern global das
meiste erreicht werden.
Außerdem sprach sich Müller für
ein ¿Energie-Klima-Programm der EU¿ aus, das in Deutschland für verbindlich
erklärt werde. In Deutschland gebe es seit 27 Jahren kein Energieprogramm. Und
das Thema des Klimaschutzes, so unterstrich Müller, sei ¿supranational¿.
Das von
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer eröffnete Forum steht in diesem
Jahr unter dem Motto ¿Klimawandel und Ressourcenbegrenzung - Zukunft
alternativer Energien¿. Dazu sprechen heute und morgen hochkarätige Experten
wie der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge, der
RAG-Vorstandsvorsitzende und ehemalige Bundeswirtschaftsminister, Dr. Werner
Müller, der Vorstandsvorsitzenden der REpower Systems AG, Prof. Dr. Fritz
Vahrenholt, sowie der DaimlerChrysler-Umweltbevollmächtigter, Prof. Dr. Herbert
Kohler.
Das
Wittenberger Gespräch ist eine von der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
organisierte Gesprächsreihe, die seit 1992 zu wechselnden
gesellschaftspolitischen Themen in der gleichnamigen Lutherstadt stattfindet.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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