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Debatte zu Klimaschutz im Landtag
Umweltministerin Wernicke: "Klimawandel hat begonnen - wir sollten uns
jetzt darauf einstellen"

23.02.2007, Magdeburg – 17

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

017/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 017/07

 

 

 

Magdeburg, den 23. Februar 2007

 

 

 

Debatte zu Klimaschutz im Landtag

Umweltministerin Wernicke: "Klimawandel hat begonnen - wir sollten uns

jetzt darauf einstellen"

 

 

 

Sachsen-Anhalt

belegt beim Anteil erneuerbarer Energien eine Spitzenposition in Deutschland,

betonte Umweltministerin Petra Wernicke anlässlich einer  Debatte zum

Klimaschutz im Landtag. Auf mehr als 20 Prozent ist der Stromanteil aus Wind,

Biomasse, Solar u.a. geklettert. Nimmt man Wärme und Kraftstoffe noch hinzu,

summiert sich der Anteil der Erneuerbaren bei der Primärenergie auf 4,6

Prozent. Diese Zahlen hat das statistische Landesamt für 2005 errechnet.

Tendenz steigend, insbesondere bei der Nutzung von Biomasse. Wernicke: ¿Auf

diese Zahlen können wir stolz sein.¿

 

Wernicke

fügte jedoch hinzu: ¿Auch die Energie vom Acker wird nicht alle Probleme lösen,

wir müssen auch lernen die Energie effizienter zu nutzen.¿ Natürlich wisse sie,

das das Wort ¿Sparen¿ nicht nach Fortschritt klänge, trotzdem wäre das der

sicherste Klimaschutz. Angesprochen sei die Industrie genauso wie jeder

einzelne Bürger.

 

Derzeit

wertet eine vom Umweltministerium eingerichtete Arbeitsgruppe Klimaschutz die

vom Umweltbundesamt vorgelegte

Klimastudie (REMO- und WETTREG- Daten) für Sachsen-Anhalt aus. Außerdem wird

eine Klimadatenbank Sachsen-Anhalt erarbeitet. Geplant ist, erste Ergebnisse

daraus bei einem Strategiegespräch im Sommer den Fachressorts und

Wissenschaftseinrichtungen vorzustellen. Die Klimadatenbank soll das

Handwerkszeug für diejenigen Branchen liefern, die sich mit den  Klimafolgen beschäftigen und  Anpassungsstrategien

entwickeln müssen.

 

Eine

erster Klimaworkshop fand bereits im Juni 2006 in Sachsen-Anhalt statt, Thema:

Identifikation des Forschungs- und Handlungsbedarfs der

Klimafolgenbetrachtungen und Koordination des Informationsflusses aus laufenden

Forschungsvorhaben.

 

Anpassungsstrategien

müssten in der Land- und Forstwirtschaft ebenso wie in der  Wasserwirtschaft,

dem Hochwasser- und Naturschutz und der Wirtschaft, aber auch im  Tourismus und

im Gesundheitswesen entwickelt werden. Wernicke. ¿Wir reden zwar über einen

längeren Zeithorizont, aber der Klimawandel hat begonnen und wir sollten uns

jetzt darauf einstellen, denn die Anpassung wird Zeit und Anstrengungen

erfordern.¿

 

Wernicke

rief auch zu einer sachlichen Debatte auf. Der Klimaschutz sei ein sehr

komplexes Thema und mit Aktionismus allein nicht zu lösen. Sinnvolle

Überlegungen wie eine stärkere Umweltkomponente für KFZ sollten daher genau

durchdacht werden, ebenso wie Fragen einer effektiven Förderung im Bereich

Erneuerbare Energien.   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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