Erneut erfolgreiche Bilanz im
Pakt für Ausbildung
99 Prozent aller Ausbildungsplatz-Bewerber konnten 2006 in Ausbildung
vermittelt werden
29.01.2007, Magdeburg – 11
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 011/07
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 011/07
Magdeburg, den 29. Januar 2007
Erneut erfolgreiche Bilanz im
Pakt für Ausbildung
99 Prozent aller Ausbildungsplatz-Bewerber konnten 2006 in Ausbildung
vermittelt werden
Die Partner des Paktes für Ausbildung in Sachsen-Anhalt
können erneut eine positive Bilanz ziehen. Bis zum Ende des Ausbildungsjahres
2006 waren in Sachsen Anhalt 18.264 Ausbildungsverträge unterzeichnet worden. Von
ursprünglich knapp 30.000 Bewerbern konnten lediglich 307 Bewerber auch bis
Jahresende nicht in Ausbildung vermittelt werden. Das sind 1,03 Prozent aller
Bewerber um einen Ausbildungsplatz. Mit diesem Ergebnis landet Sachsen-Anhalt
in der Spitzengruppe der Bundesländer auf Platz drei.
Nur in Thüringen (0,87 Prozent) und in
Baden-Württemberg (0,98 Prozent) lag der Anteil unvermittelter
Ausbildungsplatz-Bewerber zum Jahresende geringfügig niedriger als in
Sachsen-Anhalt. In Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Hessen blieben mehr als
drei Prozent aller Bewerber ohne Ausbildungsplatz, in Brandenburg sogar über
vier Prozent. Der Bundesdurchschnitt betrug 2,66 Prozent, das sind immerhin
20.360 unvermittelte Ausbildungsplatz-Bewerber.
Für die noch nicht vermittelten Jugendlichen, bei
denen es sich fast ausschließlich um schwer ausbildungsfähige Alt-Bewerber oder
um Ein- bzw. Mehrfachabbrecher handelt, wird weiterhin nach einem
Qualifizierungsangebot gesucht.
Minister
Dr. Reiner Haseloff lobte das intensive Bemühen aller Paktpartner für eine gute
Ausbildungsbilanz: ¿Damit hat der Pakt für Ausbildung sein wichtigstes Ziel
mehr als erreicht, nämlich jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen
Jugendlichen in Sachsen-Anhalt einen Ausbildungsplatz zu vermitteln.¿ Der Minister
bedankte sich bei den Partnern für ihre gute Arbeit. Rainer Bomba, Geschäftsführer
Operativ der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen der Bundesagentur für
Arbeit (BA), bekräftigte: ¿Das Resultat der gemeinsamen Anstrengungen kann sich
sehen lassen.¿ Die Arbeitsagenturen hätten es geschafft, dass immerhin über 61 Prozent
aller Bewerber im Ausbildungsjahr 2006 in eine duale Berufsausbildung
vermittelt werden konnten. Fast jeder zweite Bewerber habe eine betriebliche
Berufsausbildung aufgenommen. Auch die Vertreter der Kammern äußerten sich
erfreut über das gute Ergebnis und bedankten sich bei ihren Partnern, die
allesamt willens sind, den Pakt für Ausbildung auch 2007 fortzusetzen. Dazu gab
es bereits die ersten vorbereitenden Gespräche.
Gegenüber
dem Vorjahr wurde im Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen ein Anstieg um 230 betriebliche
Ausbildungsplätze erreicht, fast jeder Zehnte davon bei den Freien Berufen.
Dafür ging die Zahl der außerbetrieblichen Ausbildungsplätze um 492 zurück.
Hier zeigte sich allerdings erneut, dass eine große Zahl von Jugendlichen nicht
über die erforderlichen Ausbildungskompetenzen verfügten. Sie mussten deshalb
zunächst in berufsvorbereitende Maßnahmen integriert werden.
Auffällig ist auch die erneut hohe Zahl
abgebrochener Ausbildungsverhältnisse. Gegenüber dem Vorjahr gab es 2006 sogar
469 Ausbildungsabbrecher mehr. Ein Präventionsprogramm, das die Paktpartner
beschlossen haben, wird deshalb vorzeitig wirksam. Bereits im Februar können
Ausbildungscoaches ihre Tätigkeit aufnehmen und Jugendliche im Verlauf der
Ausbildung berate
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