Staatsminister Robra: Gestaltungschancen der
EU-Ratspräsidentschaft nutzen - Länder sichern Bundesregierung Unterstützung zu
24.01.2007, Magdeburg – 43
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 043/07
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 043/07
Magdeburg, den 24. Januar 2007
Staatsminister Robra: Gestaltungschancen der
EU-Ratspräsidentschaft nutzen - Länder sichern Bundesregierung Unterstützung zu
Staatsminister Rainer Robra hat als
Vorsitzender der Europaministerkonferenz der Länder die Bundesregierung
aufgerufen, die Gestaltungschancen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im
ersten Halbjahr 2007 zu nutzen. ¿Die Länder wollen die Bundesregierung
unterstützen, die Ratspräsidentschaft auf eine breite politische und gesellschaftliche
Basis zu stellen. Wir brauchen mehr Bürgernähe, Demokratie und Subsidiarität in
Europa. Die Länder erwarten deshalb vor allem, dass die Bundesregierung während
der Ratspräsidentschaft dem Europäischen Verfassungsvertrag neue Impulse gibt.¿
Das unterstrich der sachsen-anhaltische Europaminister heute in seiner Rede
¿Wie verschaffen sich die Bundesländer Gehör unter deutscher
Ratspräsidentschaft?¿ vor Europaverantwortlichen in Berlin.
Der Staatsminister mahnte an, bei künftigen
Erweiterungen nicht nur die strikte Erfüllung der Beitrittskriterien zu
gewährleisten, sondern auch die Aufnahmefähigkeit der EU zu berücksichtigen.
Der ins Stocken geratene Verfassungsprozess sei auch Ausdruck des Unbehagens über
das Erweiterungstempo. ¿Den Ländern wird gelegentlich vorgeworfen, sie seien im
Hinblick auf künftige Erweiterungen zu restriktiv. Das ist so nicht richtig.
Wir brauchen aber eine realistische Sicht auf dieses Thema.¿
Gerade weil die europäische Perspektive für
den Reformprozess in Ländern des westlichen Balkans, in Osteuropa oder auch in
der Türkei so wichtig sei, dürfe die Vollmitgliedschaft in der EU nicht die
einzige Antwort darauf sein, so Robra. ¿Die Länder unterstützen deshalb die
Absicht der Bundesregierung, die Ratspräsidentschaft für konkrete Vorschläge
zur Weiterentwicklung der Nachbarschaftspolitik zu nutzen.¿
Die Vortragsveranstaltung wurde
vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Zusammenarbeit mit dem
Auswärtigen Amt und dem Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland organisiert.
Sie ist Teil einer Veranstaltungsreihe mit dem Ziel, EU-Akteuren staatlicher
Stellen und Interessengruppen einen Überblick über wichtige Themen der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft zu geben.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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