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Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau /
Ministerpräsident Böhmer: 2006 war ein gutes Jahr für Sachsen-Anhalt

16.01.2007, Magdeburg – 22

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 022/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 022/07

 

 

 

Magdeburg, den 16. Januar 2007

 

 

 

Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau /

Ministerpräsident Böhmer: 2006 war ein gutes Jahr für Sachsen-Anhalt

 

¿2006 war ein gutes Jahr für

Sachsen-Anhalt. Es brachte die lang ersehnte Trendwende auf dem Arbeitsmarkt.

Erstmals seit 1991 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten wieder, und die Arbeitslosigkeit ging binnen eines Jahres

deutlich zurück.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer heute

in Halle auf dem Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau.

 

Neben der guten konjunkturellen

Entwicklung haben auch die von der Landesregierung beschlossenen pragmatischen

Maßnahmen bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Wirkung gezeigt, hob der

Regierungschef hervor. Als Beispiele nannte Böhmer das Einstiegsgeld und die

Bürgerarbeit. ¿Die Umsetzung des Projekts Bürgerarbeit führte in Bad Schmiedeberg

zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um fast 9%, und das innerhalb eines

Vierteljahres.¿ Zugleich kündigte der Ministerpräsident eine Ausweitung des Projekts

für 2007 an.

 

Böhmer ging in seinem Grußwort

ebenso auf das Thema des Festredners 

Prof. Sinn, Präsident des ifo-Instituts München, ein: ¿Der Sozialstaat ¿

Mächtigster Konkurrent der Wirtschaft¿. Der Regierungschef betonte, dass die

Probleme des deutschen Sozialstaats das Resultat eines massiven

gesellschaftlichen Wandels seien. Böhmer nannte stichwortartig die Alterung der

Gesellschaft, die strukturelle Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau, die

Aushöhlung von Solidaritätsformen wie der Familie und den Globalisierungsdruck.

Deutschland habe hierauf zu spät reagiert und weniger flexibel als andere

Länder. Reformen seien daher unumgänglich und müssten als Chance und nicht als

Risiko begriffen werden.  Böhmer: ¿Wir

müssen das Soziale neu denken, und zwar auf eine Weise, die den

Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird.¿

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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