Liegenschaftsmanagement des Landes wird neu
strukturiert / Minister Bullerjahn: Professionalisierung nutzt der gesamten
Landesverwaltung
12.12.2006, Magdeburg – 619
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 619/06
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 619/06
Magdeburg, den 12. Dezember 2006
Liegenschaftsmanagement des Landes wird neu
strukturiert / Minister Bullerjahn: Professionalisierung nutzt der gesamten
Landesverwaltung
Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Beratung die Kernaufgaben des
Liegenschafts- und Managementsystems (LIMSA) neu definiert. Ihre Umsetzung wird
ein modernes, effektives und effizientes Liegenschaftsmanagement sicherstellen.
LIMSA wird somit in die Lage versetzt, die Landesregierung bei den anstehenden
Umstrukturierungen in der Landesverwaltung nachhaltig zu unterstützen und die
Landesliegenschaften optimal zu nutzen.
Die Erstellung eines kompletten Liegenschaftsverzeichnisses sowie dessen
Weiterentwicklung zu einem rechnergestützten Gebäudemanagement-System bilden
einen der Kernpunkte des LIMSA. Daneben sollen alle Liegenschaften des Landes -
mit Ausnahme von Sonderliegenschaften - unter Umsetzung des
Vermieter-Mieter-Modells auf das LIMSA übertragen werden. Finanzminister Jens
Bullerjahn nannte die Neuausrichtung von LIMSA "richtig und notwendig. Die
Professionalisierung nutzt der gesamten Landesverwaltung." Nach einer in
den vergangenen Monaten intensiv geführten Diskussion um die strategische
Ausrichtung sei jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die neuen Aufgaben in
Angriff zu nehmen. Dabei dürfe nicht übersehen werden, dass LIMSA trotz
einzelner individueller Fehleinschätzungen in der Vergangenheit bereits eine
gute Arbeit geleistet habe. "Wir brauchen die Unterstützung der gesamten Landesverwaltung und der
Öffentlichkeit", warb der Minister um Vertrauen.
Um den Neuausrichtungsprozess professionell zu begleiten, beschloss die
Landesregierung deshalb außerdem, LIMSA über die befristete Beteiligung einer
externen Geschäftsführung zu stärken. LIMSA wird in den nächsten drei Jahren
nicht nur Beratungsleistungen einkaufen. Die externe Geschäftsführung wird auch
in die unternehmerische Führung und Verantwortung eingebunden sein. Ziel ist
es, LIMSA für die künftigen Aufgaben zu ertüchtigen.
Diese Managementgesellschaft soll im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung
gewonnen werden. Die Landesregierung verfolgt nach Aussage von Minister
Bullerjahn das Ziel, mit Hilfe einer externen Geschäftsführung die
Professionalität von LIMSA in allen Bereichen und auf allen Ebenen zu erhöhen.
Bullerjahn: ¿Aufbauend auf den bereits vorhandenen Qualifikationen der
LIMSA-Mitarbeiter soll eine schlagkräftige Einheit geschaffen werden, die die
Liegenschaftsverwaltung des Landes für die Zukunft optimal aufstellt.¿
Zum Hintergrund:
Derzeit sind bei LIMSA knapp 70 Mitarbeiter beschäftigt. Sie bewirtschaften
bislang rund 1.375 Liegenschaften des allgemeinen Grundvermögens und ca. 90
Liegenschaften der Ressorts. Hinzu kommen künftig weitere rund 350
Liegenschaften der Ressorts mit über 1.400 Gebäuden.
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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