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Staatssekretär Willems nimmt an
Abschlusskonferenz der Potsdamer Lehrerbelastungsstudie teil

11.12.2006, Magdeburg – 247

  • Bildungsministerium

 

 

 

 

 

 

 

 

Kultusministerium - Pressemitteilung Nr.: 247/06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kultusministerium

- Pressemitteilung Nr.: 247/06

 

 

 

Magdeburg, den 11. Dezember 2006

 

 

 

 

 

Staatssekretär Willems nimmt an

Abschlusskonferenz der Potsdamer Lehrerbelastungsstudie teil

 

 

 

Der ¿dbb beamtenbund und tarifunion¿ veranstaltet am 12.

Dezember 2006 in Berlin (dbb-forum, Friedrichstr. 169/170, 10117 Berlin) den Abschlusskongress

zu der seit 2001 von Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt an der Universität Potsdam

durchgeführten Studie zur Belastung von Lehrkräften. Sachsen-Anhalts

Bildungsstaatssekretär Winfried Willems, stellvertretender Vorsitzender der

Arbeitsgruppe ¿Lehrerbildung¿ der Kultusministerkonferenz, wird als offizieller

Vertreter der KMK an der Veranstaltung teilnehmen und gegen 10.30 Uhr ein

Grußwort sprechen.

 

 

 

Wie Willems vorab betonte, sieht er in der Potsdamer

Lehrerstudie einen wichtigen Impuls für eine veränderte, verbesserte

Lehrerbildung, die den heutigen Anforderungen an den Berufsstand angepasst ist

und in geeigneter Weise auf ein anspruchsvolles Berufsleben und den Umgang mit

Belastungen vorbereitet. Willems: Im letzten Jahrzehnt ist immer deutlicher

geworden, dass die Lehrerinnen und Lehrer sich in ihrem Berufsalltag neuen

Herausforderungen stellen müssen. Die Konsequenz ist, dass sich insbesondere

auch die Lehrerbildung ändern muss, um den jungen Lehrerinnen und Lehrern

bessere Grundlagen für das Berufsleben zu vermitteln. Nach PISA hat die

Kultusministerkonferenz sieben Handlungsfelder beschlossen, um die Qualität von

Bildung an deutschen Schulen zu stärken. Eines dieser Handlungsfelder bezieht

sich auf die Lehrerbildung. Es geht dabei um die Professionalität der

Lehrertätigkeit ¿ vor allem in Bezug auf diagnostische und methodische

Kompetenz. Diese Zielsetzung erfordert eine praxisnähere erste Phase der

Lehrerausbildung und weitreichende Unterstützung der bereits unterrichtenden

Lehrerinnen und Lehrer durch Fortbildungsveranstaltungen. Schwerpunkte sollen

dabei im Bereich der Unterrichtsmethodik und der Schulung im Erkennen der

individuellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gesetzt werden¿, so der

Staatssekretär.

 

 

 

Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Studie stehen die

Themen ¿Analyse und Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufen¿,

¿Unterstützung der Teamentwicklung und Führungsarbeit in der Schule¿, ¿Berufsbegleitende

und ¿vorbereitende Intervention durch Gruppentraining und individuelle

Beratung¿ sowie ¿Unterstützung bei der Gewinnung geeigneten Lehrernachwuchses¿.

 

 

 

 

 

 

 

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