Menu
menu

Neue Ausstellung im ROTEN OCHSEN
Halle (Saale)

27.11.2006, Halle (Saale) – 176

  • Landesverwaltungsamt

 

 

 

 

 

Landesverwaltungsamt - Pressemitteilung Nr.: 176/06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landesverwaltungsamt -

Pressemitteilung Nr.: 176/06

 

 

 

Halle (Saale), den 22. November

2006

 

 

 

Neue Ausstellung im ROTEN OCHSEN

Halle (Saale)

 

¿Majdanek ¿ Konzentrations- und

Vernichtungslager der Nazis¿

 

 

 

Vortrag von Wiesław WYSOK, Gedenkstätte

Majdanek/Lublin

 

 

 

Donnerstag, 23. November 2006, 18 Uhr

 

Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale),

 

Am Kirchtor 20b, Seminarraum

 

 

 

Vor 65 Jahren, im Herbst 1941, begann der Bau des so genannten

¿Kriegsgefangenenlagers der Waffen-SS Lublin¿. Statt Kriegsgefangener gelangten

jedoch bald darauf ¿umgesiedelte¿ bzw. ¿bandenverdächtige¿ nichtjüdische und

jüdische Polen in das Lager, gefolgt von Juden aus der Tschechoslowakei, aus

Slowenien und den Ghettos von Warschau und Białystok. Seit Februar 1943 hieß

die Stätte offiziell Konzentrationslager Lublin.

 

Zur Nutzung als Arbeitskräftereservoir der SS kam die Funktion als

Vernichtungslager. Neben dem Einsatz von Gas zur Ermordung der hierher

Deportierten, war der im Lubliner Stadtteil Majdanek gelegene Ort berüchtigt

wegen seiner außerordentlich hohen Todesrate, die aus primitivsten

Lebensbedingungen resultierte.

 

Aus der Literaturgeschichte ist das schwärzeste Kapitel der

Lagergeschichte durch das Gedicht Johannes R. Bechers ¿Kinderschuhe aus Lublin¿

bekannt.

 

Das im Juli 1944 von sowjetischen Truppen befreite Lager wurde, auch

wegen der von den Befreiern vorgefundenen Zustände, als eine der frühesten

KZ-Gedenkstätten in Europa erhalten.

 

 

 

Am Donnerstag, dem 23. November 2006, 18 Uhr referiert Herr

Wiesław Wysok, langjähriger wissenschaftlicher und pädagogischer

Mitarbeiter der Gedenkstätte Majdanek zur Geschichte des Lagers und der

Gedenkstätte. Im Anschluss daran steht Herr Wysok für eine Diskussion zur

Verfügung. An der Veranstaltung nimmt auch Max Mannheimer, ein Überlebender des

Holocaust, teil.

 

 

 

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Kontakt: Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale): (0345) 220 1337

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Landesverwaltungsamt

Pressestelle

Willy-Lohmann-Str. 7

06114 Halle (Saale)

Tel: (0345) 514-1244

Fax: (0345) 514-1477

Mail:

pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum

 

LandesverwaltungsamtPressestelleErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)Tel: +49 345 514 1244Fax: +49 345 514 1477Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de