Sachsen-Anhalt wird Unternehmenskooperationen
mit Polen stärker unterstützen/ Konkretes Arbeitsprogramm mit Masowien
vereinbart
04.10.2006, Magdeburg – 473
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 473/06
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 473/06
Magdeburg, den 4. Oktober 2006
Sachsen-Anhalt wird Unternehmenskooperationen
mit Polen stärker unterstützen/ Konkretes Arbeitsprogramm mit Masowien
vereinbart
Der zweite Tag der Sachsen-Anhalt-Tage
in Warschau steht heute ganz im Zeichen der Pflege wirtschaftlicher Kontakte.
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer eröffnete zunächst eine
Kooperationsbörse mit 38 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, darunter die Firmen
Börde-Käse Vahldorf, Brandt & Wangler Magdeburg, Euroglas Haldensleben, FEW
Blankenburg, ÖHMI Magdeburg und SKET MAB. Das Land Sachsen-Anhalt wird künftig
diese Unternehmenskooperationen noch stärker unterstützen. So soll die
Wirtschaftsförderungsgesellschaft für das Land Sachsen-Anhalt (WiSA) mit der
neuen polnischen Agentur für Regionalentwicklung und dem Zentrum für Investorenbegleitung
eng zusammenarbeiten.
Gestern hatte die
Landesregierung mit ihrer Partnerregion Masowien vereinbart, bis Ende 2006 ein
Arbeitsprogramm zu verabschieden, das über zwei Jahre laufen soll.
Zusammenarbeiten will man vor allem in den Bereichen alternative Energien,
Verkehrsmanagement, Abfallwirtschaft und Chemie. Darüber hinaus soll die
bereits gute kulturelle Zusammenarbeit noch verstärkt werden.
Im Anschluss an die
Kooperationsbörse wird Böhmer an einer Präsentation der Kammerunion Elbe/Oder
teilnehmen, in der 28 Industrie- und Handelskammern aus Deutschland, Polen und
Tschechien vereint sind. Die Geschäftsführung der Kammerunion wird seit dem 1.
Juli 2006 von der IHK Magdeburg wahrgenommen. "Wir können versuchen, die
Globalisierung zu ignorieren oder mit markigen Worten dagegen anzukämpfen.
Sinnvoller ist es jedoch, durch kluges wirtschaftspolitisches Handeln das
Zeitalter der Globalisierung in unser aller Interesse und vor allem im Interesse
unserer Unternehmen mitzugestalten. Wirtschaftliche Kooperation über
Ländergrenzen hinweg wie die Bildung der Kammerunion Elbe/Oder sind wichtige
Schritte auf diesem Weg", so Böhmer.
Wirtschaftsminister Dr. Reiner
Haseloff eröffnete einen Workshop Chemie. Vertreter der Chemieparks InfraLeuna,
Zeitz und Bitterfeld trafen sich mit polnischen Chemie- und Pharmafirmen. Die
Veranstaltung diente der Vertiefung der ohnehin engen Beziehungen im
europäischen Netzwerk der Chemieregionen. ¿Wie immer bei solchen Unternehmerreisen
fungiert die Landesregierung als ¿Türöffner¿ für die Wirtschaft Sachsen-Anhalts
im Ausland¿, sagte Haseloff. ¿Polen ist einer unserer wichtigsten
Handelspartner, und es gibt bereits ausgezeichnete Beziehungen zu führenden
Vertretern von Politik und Wirtschaft in unserem Nachbarland."
Fotohinweis:
Aktuelle Fotos vom gestrigen Empfang des Deutschen Botschafters Dr. Reinhard
Schweppe und Ministerpräsident Böhmer in Warschau zum Tag der deutschen Einheit
finden Sie in unserer Bilddatenbank www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=7946
unter der Rubrik "Wirtschaft und Arbeit".
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