Agrarministerium reagiert auf
Borkenkäferschäden
Antragsfrist zur Aufforstung bis Mitte November verlängert
02.10.2006, Magdeburg – 150
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
150/06
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 150/06
Magdeburg, den 2. Oktober 2006
Agrarministerium reagiert auf
Borkenkäferschäden
Antragsfrist zur Aufforstung bis Mitte November verlängert
Das Agrarministerium hat mitgeteilt, dass für
Walbesitzer die Antragsfrist zur Aufforstung von Borkenkäferschadflächen bis
zum 15. November 2006 verlängert wird. Sie können dadurch noch Anträge an die
Forstbehörden stellen, wenn sie Flächen im kommenden Frühjahr aufforsten
wollen. Das Ministerium reagiert damit auf die Auswirkungen durch den
Borkenkäferbefall. Landwirtschafts- und Umweltministerin Petra Wernicke verwies
darauf, dass nach dem explosionsartigen Auftreten des Käfers vor allem
Fichtenbestände betroffen waren.
Auf Grund der extrem anhaltenden Wärme im Juni
waren insbesondere die Fichtenbestände im Harz einer extremen Stresssituation
ausgesetzt. Dadurch konnten sich die Bäume nicht wirkungsvoll gegen den Anflug
von Insekten wie dem Borkenkäfer wehren, während die extreme Wärme für die
Entwicklung der Käfer optimale Bedingungen schuf. Allein im August sind im Harz
Schäden von 33.000 Kubikmeter Fichtenholz bilanziert worden. Wernicke: ¿Um
Krankheitsherde einzudämmen, mussten befallene Bäume möglichst schnell eingeschlagen
und aus dem Wald transportiert werden. Im Frühjahr müssen die Lücken durch
Aufforstung wieder geschlossen werden.¿
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