Menu
menu

70 Jahre Chemiestandort Zeitz
Haseloff: Zeitz ist traditionell moderner Chemiestandort mit Zukunft

25.09.2006, Magdeburg – 129

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 129/06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium

für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 129/06

 

 

 

Magdeburg, den 22. September 2006

 

 

 

70 Jahre Chemiestandort Zeitz

Haseloff: Zeitz ist traditionell moderner Chemiestandort mit Zukunft

 

 

 

Der Chemiestandort Zeitz feiert

heute sein 70-jähriges Jubiläum. Der Zeitzer Chemiepark ist der südlichste im

Chemieland Sachsen-Anhalt. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff sagte: ¿Zeitz

ist ein traditionell moderner Chemiestandort mit Zukunft.¿ Immer wieder habe

das Industriegebiet unter Beweis gestellt, dass es ein idealer Ansiedlungsstandort

für Unternehmen aus dem In- und Ausland sei. Ein Jubiläum wie dieses zu feiern,

sei etwas ganz besonderes und gleichzeitig Beleg dafür, dass in Sachsen-Anhalt

Industriegeschichte geschrieben wurde, so der Minister.

 

 

 

Auf dem mehr als 200 ha großen

Gelände des heutigen Chemie- und Industrieparks Zeitz sind derzeit 40

Unternehmen ansässig. In den vergangenen Jahren wurden etwa 1.000 neue

Arbeitsplätze geschaffen. Etwa die Hälfte der Fläche des Industrieparks ist

noch verfügbar. Wichtigste Investition und Initialzündung für die heute

positive Entwicklung des Areals war die Ansiedlung des italienischen

Adipinsäureproduzenten Radici Chimica. In dem Chemieunternehmen arbeiten rund

300 Beschäftigte.

 

 

 

Der Industriestandort Zeitz

blickt auf eine wechselvolle Geschichte. Vor 70 Jahren wurde mit dem Bau des

Hydrierwerkes begonnen. Aus Braunkohle wurden Teere, Mittel- und Leichtöle

hergestellt. Im Jahr 1942 wurden 240.000 Tonnen Treibstoffe hergestellt. Das

Werk, das die Unabhängigkeit von ausländischem Öl während des Krieges sichern

sollte, wurde 1944 / 45 stark zerstört. Nach dem Krieg wurde das Werk in eine

Sowjetische AG überführt, es wurde wieder aufgebaut und dessen Kapazität

ausgebaut. Seit Mitte der 1950er Jahre gehörte das Werk der DDR und war später Teil

des Petrolchemischen Kombinates. Mit der Auflösung des Kombinates nach der

Wende begann auch der Niedergang des Standortes. Mit der Entscheidung für den

Bau einer neuen Raffinerie in Leuna wurde der Standort Zeitz aufgegeben und die

Erdölverarbeitung eingestellt.

 

 

 

Seit den 1990er Jahren wurde der

Industriepark unter Aufwendung von mehr als 500 Millionen Euro neu entwickelt.

Alte Anlagen wurden abgerissen und demontiert, Flächen ökologisch saniert und

in neue Infrastruktur investiert. Heute ist Zeitz einer der modernsten

Chemieparks Europas.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit

Pressestelle

Hasselbachstr. 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567 - 43 16

Fax: (0391) 567 - 44 43

Mail: pressestelle@mw.lsa-net.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierungdes Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hasselbachstr. 4

39104 Magdeburg

Tel.: +49 391 567-4316

Fax: +49 391 567-4443E-Mail: presse@mw.sachsen-anhalt.deWeb: www.mw.sachsen-anhalt.deTwitter: www.twitter.com/mwsachsenanhaltInstagram: www.instagram.com/mw_sachsenanhalt