Olbertz, Daehre und Tiefensee eröffnen in der
Johanneskirche zu Halle ?Tag des Offenen Denkmals 2006? in Sachsen-Anhalt
07.09.2006, Magdeburg – 197
- Bildungsministerium
Kultusministerium - Pressemitteilung Nr.: 197/06
Kultusministerium
- Pressemitteilung Nr.: 197/06
Magdeburg, den 7. September 2006
Olbertz, Daehre und Tiefensee eröffnen in der
Johanneskirche zu Halle ¿Tag des Offenen Denkmals 2006¿ in Sachsen-Anhalt
Am Sonntag, dem 10. September 2006 werden
Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Bauminister Dr.
Karl-Heinz Daehre und der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
Wolfgang Tiefensee, in der Johanneskirche zu Halle für das Land Sachsen-Anhalt
den ¿Tag des offenen Denkmals 2006¿ eröffnen. Die Veranstaltung beginnt um 9.00
Uhr mit einem Gottesdienst. Daran schließt sich gegen 10.00 Uhr die feierliche
Eröffnung des Denkmaltages an. Im Rahmen der Feierlichkeiten wird Minister
Tiefensee die Schirmherrschaft über die Restaurierung der Johanneskirche als
¿Kirche des Jahres 2006/07¿ übernehmen.
In seinem Grußwort drückt Kultusminister
Olbertz
seine Freude darüber aus, dass der¿Tag des offenen Denkmals" für
Sachsen-Anhalt in der Johanneskirche in Halle, der ¿Kirche des Jahres
2006/2007", eröffnet wird. ¿Im vergangenen
Jahr wurde die Johanneskirche von einem Expertengremium unter zahlreichen anderen
Kirchen ausgewählt, um als ¿Kirche des Jahres 2006/2007¿ der Mittel punkt vieler Aktivitäten
und einer gezielten Förderung zu werden. Es handelt sich dabei um ein Modellprojekt der
beiden Evangelischen Landeskirchen, des Bistums Magdeburg und des Landes Sachsen-Anhalt.
Die Auszeichnung als ¿Kirche des Jahres¿ verdankt die Johanneskirche nicht nur ihrem
baugeschichtlichen Wert, sondern insbesondere dem hohen Engagement vieler Bürgerinnen
und Bürger der Gemeinde, die sich seit 1990 um die Instandsetzung der Jo hanneskirche mit Erfolg
bemühen¿, betonte
der Minister.
Der diesjährige ¿Tag des offenen
Denkmals" trägt das Motto: ¿Rasen, Rosen und Rabatten ¿ historische Gärten und Parks". Das
Thema umfasst einerseits das heutige Erscheinungsbild historischer Gärten und
Parks, andererseits kann am Denkmaltag ihr gestalterischer Wandel im Laufe der Jahrhunderte gezeigt werden.
Allein anhand der Gartendenkmale in Sachsen-Anhalt lässt sich die Geschichte
und die Entwicklung der Gartenkunst sehr gut verfolgen.
Kultusminister Olbertz verwies in diesem
Zusammenhang auf das kulturtouristischen Modellprojekt ¿Gar tenträume - Historische Parks in
Sachsen-Anhalt". 40 historische, denkmalgeschützte Parkanlagen in Sachsen-Anhalt
bildeten aber nur
einen Teil
der vielfältigen Garten- und Parklandschaften in den Regionen des Landes. Insgesamt gibt es in
Sachsen-Anhalt rund 1.000 historische Gartenanlagen.
Am Tag des offenen Denkmals haben in 172 Orten
Sachsen-Anhalts 550 Denkmale ihre Türen geöffnet. Neben den Gärten können wieder viele Kirchen
und Klöster, Schlösser und Burgen,
Museen und Heimatstuben, aber auch technische Denkmale wie Mühlen, Bergwer ke und Wassertürme besichtigt werden.
Weitere Informationen im Internet:
www.tag-des-offenen-denkmals.de
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