?Bitterfelder Bogen? eröffnet/
Ministerpräsident Böhmer: Region Bitterfeld-Wolfen gewinnt weitere Attraktion
hinzu
04.08.2006, Magdeburg – 352
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 352/06
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 352/06
Magdeburg, den 4. August 2006
¿Bitterfelder Bogen¿ eröffnet/
Ministerpräsident Böhmer: Region Bitterfeld-Wolfen gewinnt weitere Attraktion
hinzu
Im Beisein von Ministerpräsident Prof. Dr.
Wolfgang Böhmer wurde heute in Holzweißig bei Bitterfeld der ¿Bitterfelder
Bogen¿ eröffnet. Die vom Künstler Claus Bury als Aussichtspunkt kreierte Metallskulptur
soll den Wandel in der Chemieregion Bitterfeld-Wolfen symbolisieren. Böhmer in
seinem Grußwort: ¿Mit dem ´Bitterfelder Bogen` gewinnt die Region eine weitere
Attraktion hinzu. Das Kunstwerk ermöglicht einen einzigartigen Blick auf eine
neu entstandene Kultur- und Seenlandschaft. Wer sich hier ohne Kenntnis der Vorgeschichte
umschaut, kann kaum glauben, dass diese Region zur Wendezeit vor dem ökologischen
Kollaps stand. Jetzt schickt sie sich sogar an, Touristen von weither
anzulocken. Zum beliebten Naherholungsgebiet hat sich der geflutete frühere Tagebau
Goitzsche längst entwickelt.¿
Das in der Goitzsche Entstandene, so Böhmer,
sei ein Gemeinschaftswerk von Bergleuten, Planern, Künstlern sowie Kommunal-
und Landespolitik. Die Gestaltungsleistungen fänden auch außerhalb
Sachsen-Anhalts große Anerkennung. So sei die Goitzsche 2003 beim Umweltforum
von UNO und DaimlerChrysler als erste Landschaft in Mitteleuropa ins
internationale Peace Park-Netzwerk aufgenommen.
Die Veränderungen in der Chemieregion
Bitterfeld-Wolfen seien eingebunden in landesweite Aktivitäten, sagte der
Ministerpräsident. So gebe es in Sachsen-Anhalt eine Reihe von Flutungen
ehemaliger Tagebaue. Goitzsche und Mulde gehörten zum landesweiten
Tourismusprojekt Blaues Band, die Goitzsche mit der Halbinsel Pouch zum
Schwerpunkt ¿Gartenträume¿, des diesjährigen Landestourismusthemas.
Der Wandel in der Region sei bei weitem noch
nicht abgeschlossen, aber der beschrittene Weg sei richtig. Er eröffne
langfristige Perspektiven für eine erfolgreiche Entwicklung, unterstrich der
Regierungschef. Unabdingbare Voraussetzung dafür sei die Sicherung des
Chemiestandorts nach der Wende gewesen. Zahlreiche internationale Investoren hätten
sich in schwieriger Zeit zum Standort bekannt. Sie könnten sich heute in ihrer
Entscheidung auch deshalb bestätigt sehen, weil sich die weichen Standortfaktoren
deutlich positiv entwickelten.
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Tel: (0391) 567-6666
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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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