Planfeststellungsverfahren für
das Bauvorhaben ?Neubau der B 6n, Abschnitt Güsten / Ilberstedt, abgeschlossen
04.08.2006, Halle (Saale) – 114
- Landesverwaltungsamt
Landesverwaltungsamt - Pressemitteilung Nr.: 114/06
Landesverwaltungsamt -
Pressemitteilung Nr.: 114/06
Halle (Saale), den 3. August 2006
Planfeststellungsverfahren für
das Bauvorhaben ¿Neubau der B 6n, Abschnitt Güsten / Ilberstedt, abgeschlossen
Das Landesverwaltungsamt hat mit
Planfeststellungsbeschluss die Bauerlaubnis für ein weiteres Teilstück der
Bundesstraße B 6n zwischen den Bundesautobahnen A 395 und A 14 erteilt.
Der neue und damit 15. festgestellte
Planungsabschnitt 13.1 der B 6n liegt westlich der Stadt Güsten und hat eine
Länge von rund 2,8 Kilometern. Er schließt an den bestehenden und schon für den
Verkehr freigegebenen Vorgängerabschnitt der B 6n an. Die B 6n kreuzt in ihrem
Verlauf zwei bestehende Verkehrswege; zum einen 400 m nach Beginn der
Baustrecke die Kreisstraße K 2373 - Ortsverbindungsstraße von Giersleben nach
Strummendorf und zum anderen die L 72 im Abschnitt Neundorf ¿ Warmsdorf. Alle
Verkehrswegekreuzungen werden planfrei als Überführungsbauwerke ausgebildet.
Etwa 1 km vor dem Ortseingang Güsten schwenkt die Trasse nach Nordosten ab und
endet dort vorerst nach ca. 800 m.
Der neue Teilabschnitt der B 6n wird
als vierstreifige Kraftfahrtstraße mit Mittel- und Standstreifen ausgebildet.
Die neue Trasse verläuft außerhalb bebauter Gebiete und überwiegend auf der
Trasse der vorhandenen B 185. Südlich der B 6n wird gleichzeitig und in enger
räumlicher Bündelung eine parallel verlaufende Ersatzstraße gebaut. Diese
Ersatzstraße gewährleistet die Flächenerschließung und nimmt den
landwirtschaftlichen und langsam fahrenden Verkehr (Aschersleben ¿ Güsten)
sowie den Ortsverbindungsverkehr (Verbindung zwischen Strummendorf und
Aschersleben bzw. der Anschlussstelle Güsten) auf.
Zum Schutz der Anwohner wird im
Bereich Güsten-West / Wohngebiet Heimstätten abschnittsübergreifend für den
Planungsabschnitt 13.1 und den nachfolgenden Planungsabschnitt 13.2 eine
Schallschutzwand errichtet.
Die geplante B 6n schafft zusammen
mit der Anbindung an die A 395 bei Bad Harzburg im Westen und dem Anschluss an
die A 14 zwischen Halle und Magdeburg im Osten eine leistungsfähige
überregionale Ost-West-Verbindung. Im Zusammenhang mit dem Neubau der weiteren
B 6n - Abschnitte bildet der hier geplante Streckenabschnitt eine
leistungsfähige länderübergreifende Fernverbindung der Industriezentren.
Aufgrund der großen Bedeutung ist die
Nordharzfernstraße im Bedarfsplan für Bundesfernstraßen als vordringlicher
Bedarf eingestuft worden.
Der Planfeststellungsbeschluss und
die Planunterlagen werden in Kürze ausgelegt und können in den Verwaltungsgemeinschaften
¿Seeland¿, ¿Aschersleben-Land¿, ¿Stadt Hecklingen¿, ¿Staßfurt¿ und
¿Saale¿Wipper¿ eingesehen werden. Auf die Auslegung wird rechtzeitig durch die
Verwaltungsgemeinschaften hingewiesen.
Die Bauzeit wird mit ca. zwei Jahren
veranschlagt.
Die Kosten der Baumaßnahmen sind von
der Straßenbauverwaltung mit ca. 28 Mio. Euro beziffert worden.
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