Sicher durch den Ferienreiseverkehr / Hövelmann:
14.000 Unfälle im Vorjahr sind eindringliche Warnung
20.07.2006, Magdeburg – 139
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 139/06
Ministerium des Innern -
Pressemitteilung Nr.: 139/06
Magdeburg, den 20. Juli 2006
Sicher durch den Ferienreiseverkehr / Hövelmann:
14.000 Unfälle im Vorjahr sind eindringliche Warnung
Innenminister Holger Hövelmann (SPD) weist anlässlich des
bevorstehenden Ferienreiseverkehrs auf die Risiken hin: ¿Im vergangenen Jahr
wurden landesweit in den Sommermonaten Juli und August bei insgesamt fast
14.000 Verkehrsunfällen über 2.300 Menschen verletzt und 52 getötet. Das sollte
uns eine eindringliche Warnung sein.¿
Eigentlich ist es nichts Neues, dass zum Ferienbeginn und
Ferienende mit wesentlich mehr Verkehr auf den Straßen zu rechnen sei als
sonst. Um so erstaunlicher aber, dass jedes Jahr einige Unverbesserliche die
Fahr- mit den Teststrecken der Autohersteller verwechseln.
¿Die menschlichen Tragödien, die sich fast tagtäglich auf unseren
Straßen ereignen¿, so Minister Hövelmann, ¿sollten alle dazu veranlassen, das
eigene Fahrverhalten kritisch zu hinterfragen. Vorsicht und gegenseitige
Rücksichtnahme im Straßenverkehr sollten uns allen ein besonderes Anliegen
sein.
Wir brauchen keine Drängler, keine riskanten Überholer, keine
rücksichtslosen Raser, keinen Alkohol und keine Drogen beim Auto- oder
Motorradfahren.¿
Gerade zur Ferienzeit ist es besonders wichtig, sich umsichtig und
aufmerksam zu verhalten. Staus und Urlaubsstress können hier sehr schnell zu
Ursachen für tödliche Fehler werden.
Hier einige Tipps für eine sichere und entspannte Fahrt, insbesondere
auf den Bundesautobahnen:
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Starten Sie ausgeruht
und vermeiden Sie lange Fahrten
-
Planen Sie in Ihre Fahrt
unbedingt Pausen ein (Bewegung beugt Müdigkeit und Konzentrationsschwund vor)
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Achten Sie auf
ausreichenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (Faustformel:
halber Tachoabstand)
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Fahren Sie nicht
schneller ¿als Ihr Schutzengel fliegen kann¿
-
In Deutschland gilt das
Rechtsfahrgebot, vergessen Sie das nicht!
-
Sollten Sie sich
verfahren haben, dann beachten Sie, dass Wenden und Rückwärtsfahren auf
Autobahnen strengstens verboten sind. ¿ Fahren Sie bis zur nächsten Ausfahrt
weiter!
-
Sollten Sie in einen
Stau geraten, dann denken Sie rechtzeitig an das Freihalten einer Rettungsgasse
Sollten Sie aber trotz aller Vorsicht in einen Verkehrsunfall geraten,
dann gilt an aller erster Stelle: Bleiben sie
ruhig!
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Fahren Sie soweit als
möglich an den rechten Fahrbahnrand (bei einem Unfall auf der Überholspur
möglichst weit links)
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Achten Sie beim
Aussteigen auf den nachfolgenden Verkehr
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Sichern Sie die
Unfallstelle (das Warndreieck sollte in einer Entfernung von 100 ¿ 150m
aufgestellt werden
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Bleiben Sie nicht im
Fahrzeug und suchen Sie sich einen sicheren Platz fernab der Fahrbahn
(möglichst hinter der Leitplanke)
-
Informieren Sie Polizei/
Rettungsdienste und warten Sie auf Hilfe
Die Polizei wird auch über die Sommerzeit intensive Verkehrsüberwachung
und hier insbesondere Geschwindigkeitskontrollen durchführen, um
unverbesserliche Raser zur Verantwortung zu ziehen.
Minister Hövelmann: ¿Bitte sorgen Sie durch eine umsichtige und
rücksichtsvolle Fahrweise dafür, dass Sie Ihren Sommerurlaub 2006 in guter
Erinnerung behalten.¿
Impressum:
Verantwortlich: Martin Krems
Pressestelle
Halberstädter Straße 2 / Am Platz des 17. Juni
39112 Magdeburg
Tel: (0391) 567-5504/-5516/-5517
Fax: (0391) 567-5519
Mail: Pressestelle@mi.lsa-net.de
Impressum:Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-AnhaltVerantwortlich:Danilo WeiserPressesprecherHalberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"39112 MagdeburgTel: (0391) 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377Fax: (0391) 567-5520Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de






