Drei Jahre nach der Privatisierung
FEW im Aufwind: Deutsche Bahn vergibt Auftrag für innovatives Projekt
20.07.2006, Magdeburg – 102
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 102/06
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 102/06
Magdeburg, den 20. Juli 2006
Drei Jahre nach der Privatisierung
FEW im Aufwind: Deutsche Bahn vergibt Auftrag für innovatives Projekt
Drei Jahre, nachdem das ehemalige Entwicklungswerk der Deutschen
Reichsbahn in Blankenburg von der Deutschen Bahn AG (DB AG) auf die Forschungs-
und Entwicklungswerk Blankenburg GmbH (FEW) übergegangen ist, ist das Werk im
Aufwind. In den Kerngeschäftsbereichen ¿ Rangierbahnhöfe für Güterzüge,
vollautomatische Waschanlagen für Personenzüge , Bau von Spezialfahrzeugen für
den Güterverkehr sowie Mobile Montage in den Gleisanlagen in ganz Deutschland¿
konnte das Unternehmen seither neue Produkte und Leistungen entwickeln und
dadurch seine Existenz sichern.
Vor kurzem hat das FEW, dessen Gesellschafter die Gesellschaft für Sicherheits-
und Umwelttechniken mbH aus Berlin ist, von der DB AG den Auftrag für die
Modernisierung eines kompletten Rangierbahnhofs erhalten. Für das Unternehmen
stellt dieses Projekt den Durchbruch einer vom FEW neu entwickelten Technik mit
bedeutenden Kostenvorteilen dar.
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff beglückwünschte das Unternehmen
zu seinem Erfolg und erklärte: ¿Die intensive Begleitung des Wirtschaftsministeriums
bei den Verhandlungen um den Erhalt des Werkes hat sich gelohnt. Heute ist das
FEW ein innovatives Unternehmen, das mit seiner völlig neu gestalteten
Produktpalette, Organisation und Fertigung wettbewerbsfähig geworden ist.¿ Um
die Privatisierung des Unternehmens zu befördern, hatte die Landesregierung
2003 einer Ausfallbürgschaft für einen Betriebsmittelkredit zugestimmt.
Ausschlaggebend dafür waren vor allem struktur- und arbeitsmarktpolitische
Gründe. Das Unternehmen hat, nach zwischenzeitlichem Abbau auf 120 Mitarbeiter,
jetzt wieder 140 Mitarbeiter und erwartet weiteres Wachstum.
Das FEW hat in allen Geschäftsbereichen Produkte mit wesentlichen Verbesserungen
gegenüber dem Stand der Technik entwickelt. Damit kann sich das Werk auf einem
soliden Fundament entwickeln. Der wirtschaftliche Erfolg beruht nicht auf
Auslagerung von Fertigung in Länder mit niedrigem Lohnniveau. Das FEW bezahlt
seinen Mitarbeitern durchweg mindestens Tariflöhne.
Da der erwähnte Auftrag für den Rangierbahnhof bei Berlin auf einer
radikal neuen Technologie basiert, hofft das Werk, auch bei den anstehen
größeren Projekten ähnlicher Art, z. B. Modernisierung des Rangierbahnhofs
Halle, wieder Erfolg im Wettbewerb zu haben.
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