Landesregierung beschließt
Haushaltplanentwurf 2007 / Ministerpräsident Böhmer und Finanzminister
Bullerjahn: Konsolidierungskurs wird verstärkt / Keine Kürzungen im Bildungsbereich
18.07.2006, Magdeburg – 333
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 333/06
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 333/06
Magdeburg, den 18. Juli 2006
Landesregierung beschließt
Haushaltplanentwurf 2007 / Ministerpräsident Böhmer und Finanzminister
Bullerjahn: Konsolidierungskurs wird verstärkt / Keine Kürzungen im Bildungsbereich
Sachsen-Anhalts
Landesregierung hält an ihrem Konsolidierungskurs fest. Der heute vom Kabinett
beschlossene Etatentwurf 2007 setzt wichtige inhaltliche Prioritäten in den
Bereichen Wirtschaft, Arbeit und Bildung. Zugleich wird die Neuverschuldung auf
550 Millionen Euro reduziert. Im Haushaltsjahr 2006 beträgt die Neuverschuldung
noch 783 Millionen Euro. Zudem sollen 2007 die konsumtiven Ausgaben, zu denen
auch das Personal zählt, weiter gesenkt werden. Die Investitionsquote erhöht
sich dagegen. Wegen seiner herausragenden Bedeutung ist der Bildungsbereich von
Kürzungsausgaben ausgenommen worden.
Der
Haushaltsplanentwurf wurde gemeinsam durch Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang
Böhmer und Finanzminister Jens Bullerjahn vorgestellt. Der Ministerpräsident
erklärte dazu: ¿Mit Blick auf die nachfolgenden Generationen gibt es keine
Alternative zu den Sparbemühungen. Wir müssen noch entschiedener dafür sorgen,
dass unser Geld sparsam und sinnvoll eingesetzt wird. So können wir auch den Ländern,
auf deren finanzielle Unterstützung wir bislang angewiesen sind, demonstrieren,
dass wir es ernst meinen mit der Konsolidierung.¿
Finanzminister
Jens Bullerjahn erklärte zum Abschluss der Kabinettsberatungen: ¿Dieser
Haushaltsentwurf ist eine gewaltige Kraftanstrengung. Sie wäre ohne das
Miteinander von Land und Kommunen nicht
zu bewältigen gewesen. Wir wissen, wie groß die vor allen Beteiligten liegenden
Herausforderungen sind. Die Konsolidierungspartnerschaft zwischen Land und
Kommunen ist aber der einzige Weg, Sachsen-Anhalt für die Zukunft fit zu
machen.¿ Jedes Aufschieben von Einsparmaßnahmen führe später zu wesentlich
härteren Einschnitten. Bullerjahn: ¿Die Regierung arbeitet für eine
solidarische Leistungsgesellschaft. Mit diesem Etatentwurf sind wir diesem Ziel
ein Stück näher gekommen.¿
Mit der
deutlich reduzierten Neuverschuldung ist auch sichergestellt, dass der Haushalt
verfassungsgemäß wird. Hierfür ist Voraussetzung, dass die Höhe der
Nettokreditaufnahme die Höhe der eigenfinanzierten Investitionen nicht übersteigt.
Für eigenfinanzierte Investitionen will das Kabinett im kommenden Jahr 902,2
Millionen Euro zur Verfügung stellen.
Einnahmen
Der
Haushalt 2007 wird nach den Vorstellungen des Kabinetts ein Gesamtvolumen von
9,91 Milliarden Euro haben. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang von reichlich 20 Millionen Euro.
Den größten
Anteil an den Einnahmen machen die Steuern aus. Im Jahr 2006 werden 4,409
Milliarden Euro Einnahmen erwartet, für das nächste Jahr werden rund 4,65
Milliarden Euro erwartet. Berechnet auf den gesamten Etatentwurf erhöht sich
die Steuerdeckungsquote von 44,4 Prozent auf 47,0 Prozent. Dieser Trend ist
außerordentlich wichtig. Mit Hilfe steigender Steuereinnahmen kann sich das
Land langfristig unabhängig von Finanzzuweisungen machen.
Eine
weitere für das Land unverzichtbare
Einnahmequelle sind die Zuweisungen und Zuschüsse. Im Rahmen des
Länderfinanzausgleichs erhält Sachsen-Anhalt 520 Millionen, im Rahmen der
Bundesergänzungszuweisungen (SOBEZ) 2,095 Milliarden Euro.
Der Trend
der jährlich zurückgehenden Beträge im Rahmen der Finanztransfers für Sachsen-Anhalt
wird sich bis 2019 verstärken und zwingt deshalb zu einer nachhaltigen
Konsolidierungspolitik. Ab 2008 sollen Veräußerungserlöse nicht mehr in den
Haushalt, sondern in den zu schaffenden Innovationsfonds fließen.
Ausgaben
Investitionsausgaben
Im Haushalt
2007 sind Ausgaben in Höhe von 1,809 Milliarden Euro für Investitionen
eingeplant. Gegenüber dem Vorjahr sind dies 106 Millionen Euro mehr.
Hintergrund ist, dass die Landesregierung trotz aller unverzichtbaren
Sparbemühungen Investitionen für notwendig hält, um den wirtschaftlichen
Aufschwung im Land weiter voranzubringen. Dabei wird jedes Investitionsvorhaben
auf seine Notwendigkeit überprüft. Die Investitionsquote (ohne Hochwasserhilfe)
wird danach von 17,1 Prozent im Jahr 2006 auf 18,3 Prozent im Jahr 2007
steigen. Der für die Berechnung herangezogene Anteil der eigenfinanzierten
Investitionen liegt für 2007 bei 902,2 Millionen Euro.
Personalausgaben
Die
Ausgaben für das Personal (Hauptgruppe
4) sollen auch 2007 weiter gesenkt werden, von 2,36 Milliarden Euro im Jahr
2006 auf 2,27 Milliarden Euro im Jahr 2007. Dies entspricht einem Rückgang um
3,75 Prozent. Die Personalausgabenquote sinkt damit von 23,8 Prozent (2006) auf
23,0 Prozent (2007). Ursache dafür ist, dass der Personalabbau konsequent
fortgesetzt wird. Das Finanzministerium hat auf Grundlage der
Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD die weitere Stellenzahl und damit
die finanzielle Untersetzung berechnet. Vertraglich festgelegt ist, dass sich
der Personalbestand im Land jährlich um 2.000 Stellen verringert. Im
Haushaltsjahr 2006 waren im Land 63.974 Stellen veranschlagt. Das
Finanzministerium wird bis September 2006 Grundlagen eines Personalentwicklungskonzeptes
vorlegen.
Um die
Personalausgaben dauerhaft unter Kontrolle zu halten, soll entsprechend der
Vereinbarung im Koalitionsvertrag ein Pensionsfonds geschaffen werden, in den
ab dem Doppelhaushalt 2008/2009 eingezahlt wird. Das Kabinett hat in seiner
heutigen Sitzung das Finanzministerium gebeten, eine entsprechende Konzeption
zu entwickeln und diese der Landesregierung bis zum Ende des Jahres 2006
vorzulegen. Dabei sind Versorgungszahlungen für Beamte in den Landesbetrieben
einzubeziehen.
EU-Förderung
Die
Landesregierung hat inzwischen über die finanzielle Gewichtung der Förderschwerpunkte
in der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 entschieden. Dieser Beschluss wurde in
den Haushaltsplanentwurf eingearbeitet. Im Ergebnis sind für das Jahr 2007
EU-Einnahmen und -Ausgaben in Höhe von 207,4 Millionen Euro vorgesehen, die
Kofinanzierungsmittel sind in den entsprechenden Einzelplänen veranschlagt.
Basis dieser Ergänzungen sind die Anmeldungen der Ressorts, die im wesentlichen
vollständig übernommen worden. Das Finanzministerium wird konsequent sicherstellen
und dies im Haushaltsführungserlass verankern, dass aufgrund einer verspäteten
Genehmigung oder aufgrund von Änderungen kein Haushaltsdefizit entsteht.
Finanzbeziehungen
zwischen Land und Kommunen
Vor dem
Hintergrund der stabilisierten Steuereinnahmen der Kommunen und der angekündigten
Aufgabenentlastung hatte die Landesregierung als ersten Schritt die Veränderung
der Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen vorgeschlagen. Dafür sind
Gesetzesänderungen nötig, die in einem Haushaltsstrukturgesetz gebündelt
werden. Nach Anhörung der kommunalen Spitzenverbände hält die Landesregierung
eine Kürzung der Finanzzuweisungen für möglich. Im Jahr 2006 erhielten die Kommunen nach dem FAG 1,71 Milliarden Euro, im Jahr 2007
werden es 1,62 Milliarden Euro sein. Die wichtigsten Eckpunkte der neu
geregelten Finanzzuweisung sind die Veränderung der Verbundquote auf 22,7 Prozent,
die Aufhebung der gesonderten Zuweisung für den Familienleistungsausgleich und
die Beteiligung der Kommunen an den Kosten der überörtlichen Sozialhilfe.
Darüber hinaus werden die Aufwendungen für die Erstattung nach dem Aufnahmegesetz
auf 35 Millionen Euro reduziert. Dieser Betrag entspricht den tatsächlichen
Aufwendungen.
Die Kommunen
sollen im Gegenzug von Aufgaben entlastet werden.
Schwerpunkte
des Haushaltsentwurfes:
Wirtschaft und Arbeit
Der
Haushaltsplan des Ministerium für Wirtschaft und Arbeit sieht für das Jahr 2007
Ausgaben in Höhe von rund 320 Millionen Euro vor. Das sind rund fünf Prozent
weniger als in 2006. Davon ist der überwiegende Teil in Höhe von 207,18
Millionen für Investitionen vorgesehen. Weitere 81 Millionen Euro werden als
Zuweisungen und Zuschüsse ausgegeben. Trotz aller Sparmaßnahmen werden die
zentralen Ziele der nachhaltigen Wirtschaftspolitik im Lande weiter verfolgt.
Bestandteil dieser Politik sind Firmenansiedlungen sowie Erweiterungs- und
Modernisierungsinvestitionen im verarbeitenden Gewerbe. Der Einsatz der
Finanzmittel, insbesondere der Existenzgründungen, unterliegt einer ständigen
Erfolgskontrolle durch die Landesregierung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die
Innovationsförderung.
Für
Sanierungsarbeiten im Bereich der Braunkohle stehen rund 12,5 Millionen Euro
zur Verfügung. Für den Bereich der Förderung der gewerblichen Wirtschaft sowie
der wirtschaftsnahen Infrastruktur stehen aufgrund von geringeren
Mittelzuweisungen des Bundes insgesamt rund 28,8 Millionen Euro weniger zur
Verfügung.
Für den
Arbeitsmarkt stellt das Land im Jahr 2007 186,3 Millionen Euro und damit 5,9
Millionen Euro mehr als in 2006 zur Verfügung. Zur Bindung der für
Sachsen-Anhalt vorgesehenen EU-Mittel im Rahmen des Europäischen Sozialfonds
werden gegenüber dem Plan 2006 rund 10 Millionen Euro mehr Landesmittel
eingesetzt. Schwerpunktmäßig konzentriert sich die Arbeitsmarktpolitik des
Landes darauf, über Qualifizierung von Erwerbstätigen und Existenzgründern
zusätzliche Beschäftigung zu schaffen, Arbeitsplätze zu sichern und die
Wachstumskräfte der Betriebe in Sachsen-Anhalt zu stärken.
Schulen,
Wissenschaft/Forschung und Kultur
Wegen ihrer
herausragenden Bedeutung hat die Landesregierung beschlossen, dass die Bildung
insgesamt von Kürzungen ausgeklammert bleibt. Insbesondere die mit den
Hochschulen und Universitäten geschlossenen Zielvereinbarungen ermöglichen es
den Einrichtungen, langfristig zu planen und Sachsen-Anhalt als
Wissenschaftsstandort zu profilieren.
Für den
Bereich Bildung und Kultur im Kultusministerium sind 1,43 Milliarden Euro und
damit 11,14 Millionen Euro mehr als 2006 eingeplant. Dieser Aufwuchs geht
allerdings vor allem auf höhere Bundeszuweisungen für das Ganztagsschulprogramm
zurück. Mit Hilfe verschiedener Förderprogramme wird der individuellen
Betreuung von Schülern besondere Rechnung getragen. Die Landesmittel für
Schulen in freier Trägerschaft werden erhöht.
Im Kulturbereich
gibt es trotz einer Kürzung von 2,75% keine strukturellen Einschnitte. Der
Gesamtanzahl am Etat liegt weiter bei rund einem Prozent.
Für den
Etat des Bereiches Wissenschaft und Forschung im Kultusministerium sind 625,17
Millionen Euro eingestellt. Mit dieser nominellen Erhöhung wird eine
gleichbleibende Förderung in diesem Einzelplan ermöglicht. Die landeseigene
Forschungsförderung, darunter die Exzellenzoffensive zur Stärkung wissenschaftlicher
Schwerpunkte und des Wissenstransfers in die Wirtschaft, wird um 5,7 Millionen
Euro gesteigert.
Inneres
Das
Haushaltsvolumen für das Ministerium des Innern beträgt im Jahr 2007 insgesamt
603,44 Millionen Euro. Das sind rund 44,74 Millionen Euro mehr als im Jahr
zuvor, was einem Aufwuchs von 8 Prozent entspricht. Den größten Anteil bilden
mit 493,33 Millionen Euro die Personalkosten, die überwiegend im Bereich der
Polizei liegen.
Der
Aufwuchs erklärt sich im Wesentlichen aus der Übernahme der biszther an anderer
Stelle veranschlagten Pensionslasten für die Beamten, aus der Einführung des
digitalen BOS-Funks (nichtöffentlicher Funk für Behörden und Organisationen mit
Sicherheitsaufgaben) und der Einstellung des Kapitals für die Errichtung der Gedenkstättenstiftung.
Soziales
Sozialpolitik
in einem lebenswerten Sachsen-Anhalt: Auch das ist ein Schwerpunkt der
Regierungspolitik. Für das Ministerium für Gesundheit und Soziales sind im Jahr
2007 955,14 Millionen Euro eingestellt und damit 15,64 Millionen Euro mehr als
im Vorjahr. Die Erhöhung ergibt sich im wesentlichen durch laufende
Rechtsverpflichtungen der überörtlichen Sozialhilfe. Den größten Anteil betragen
im Einzelplan die Ausgaben für Zuweisungen und Zuschüsse mit Ausnahme von
Investitionen. Sie belaufen sich auf eine Gesamthöhe von 766,9 Millionen Euro.
Justiz
Der Gesamtaufwuchs
des Etats im Bereich der Justiz ergibt sich ganz überwiegend aus
Rechtsverpflichtungen, denen bundesrechtliche Regelungen zugrunde liegen. Um
die Auslagen in Rechtssachen wie z.B. Prozesskostenhilfe (PKH), Beratungshilfe,
Betreuungskosten und für Insolvenzverfahren realistisch abzubilden, müssen 2007
im Vergleich zum Vorjahr Mehrausgaben in Höhe von insgesamt 24,3 Millionen Euro
eingestellt werden. In den vergangenen Jahren war es in diesem Bereich zu
starken Kostenanstiegen und jeweils zu überplanmäßigen Ausgaben in
Millionenhöhe gekommen. Verantwortlich
für den Aufwuchs in diesem Bereich sind umfangreiche Gesetzesänderungen auf der
Ebene des Bundes, denen sich alle Bundesländer gegenübersehen. Verstärkt wird
der Aufwuchs im Justizetat durch die wirtschaftliche Situation im Land, die
z.B. den Kreis der Anspruchsberechtigten bei PKH und Beratungshilfe erhöht,
sowie die demografische Entwicklung, die den Anstieg der Betreuungskosten mit
bedingt. Parallel dazu ergeben sich im Justizhaushalt Mindereinnahmen bei
Geldstrafen, Geldbußen, und Gerichtskosten aufgrund ausbleibender Zahlungen.
Landesentwicklung /
Verkehr
Für den
Etat des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr sind Ausgaben in Höhe
von 854,58 Millionen Euro und damit 27 Millionen Euro weniger als im Vorjahr
eingeplant. So wird die Förderung für den öffentlichen Personennahverkehr nach
dem Regionalisierungsgesetz im Anschluss an die Kürzung von Bundesmitteln um 28
Millionen Euro abgesenkt. Vor Ort werden im Gegenzug flexible Bedienformen wie
die Einrichtung von Rufbussystemen oder Anrufsammeltaxis geschaffen. Kommunaler
Straßenbau und Landesstraßenbau werden auf gleichbleibendem Niveau wie 2006
fortgeführt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Stadtumbau, so dass die
Maßnahmen trotz Mittelkürzungen um rund zehn Prozent gegenüber 2006 fortgeführt
werden.
Der Etat
des Bauhaushalts wird gegenüber 2006 um rund 24 Millionen Euro gesteigert,
allerdings wird es 2007 keine neu beginnende Maßnahmen geben. Die für 2007
erforderlichen Mittel beim Hochschulbau werden unter Beachtung der
zweckgebundenen Mittel des Bundes ebenfalls bereitgestellt.
Landwirtschaft und Umwelt
Für den
Bereich Landwirtschaft sind im kommenden Jahr Ausgaben in Höhe von 263,63
Millionen Euro eingeplant worden. Das sind rund 42 Millionen Euro weniger als
im Jahr zuvor, unter anderem verursacht durch reduzierte Einnahmen von
EU-Mitteln und Mitteln der GA Küstenschutz und Agrarstruktur. Für die neue
EU-Förderphase 2007 bis 2013 sind EU-Mittel für die Bereiche Europäischer
Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und
Europäischer Fischereiwirtschaftsfonds (EFF) in Höhe von 25,7 Millionen Euro
veranschlagt worden (Höhe der Einnahmen entspricht Höhe der Ausgaben). Aufgrund
einer Bereinigung von Sondersituationen ergibt sich für die Landesbetriebe der
Forstverwaltung eine Zuschussreduzierung um 4,0 Millionen Euro.
Im Bereich
Umwelt sind Ausgaben in Höhe 171,83 Millionen Euro für das Jahr 2007 eingeplant
worden. Die Steigerung der Ausgaben beträgt 20,97 Millionen Euro. In diesem
Bereich erhöht das Land Sachsen-Anhalt seine Zuführungen an das Sondervermögen
¿Altlastensanierung Sachsen-Anhalt¿ auf 24,6 Millionen Euro. Die Zuschüsse an
den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
(LHW) erhöhen sich auf 38,3 Millionen Euro.
Eckdaten zum
Haushaltsplanentwurf 2007
- in Mio. EUR -
DHH 2006
HPE 2007
Gesamtvolumen
9.933,7
9.913,2
Nettokreditaufnahme
783,3
550,0
Einnahmen (ohne Kredite)
9.150,4
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