Vertrag unterzeichnet
Standort Halle/Ammendorf: Landesregierung sagt Unterstützung für Industriepark
zu
12.07.2006, Magdeburg – 95
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 095/06
Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 095/06
Magdeburg, den 4. Juli 2006
Vertrag unterzeichnet
Standort Halle/Ammendorf: Landesregierung sagt Unterstützung für Industriepark
zu
Der Standort von Bombardier in
Halle/Ammendorf wird zu einem Industriepark ausgebaut. Dies ist das Ergebnis
eines fortlaufenden Dialogs zwischen der Bundesregierung, der Landesregierung,
Bombardier, der Stadt Halle/ Energieversorgung
Halle und der IG Metall.
Die Landesregierung hat die
Entwicklung des Bombardier-Standortes Ammendorf von Anfang an begleitet.
Bereits 2001 hatte Bombardier beabsichtigt, den Standort zu schließen. Dieses
konnte seinerzeit unter anderem nur dadurch vermieden werden, indem die
Landesregierung von Bombardier die nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften abgekauft
hat. Dazu gehörte das so genannte Werk 1 und das Heizhaus. Bereits auf diesen
Flächen hat die Landesregierung mit hohem finanziellen Aufwand wirtschaftliche
Entwicklung und Ansiedlungen ermöglicht. Die Landesregierung ist damit
seinerzeit an die Grenzen dessen gegangen, was haushaltsrechtlich zum Erhalt
des Standortes möglich war.
¿Nachdem klar war, dass
Bombardier den Standort definitiv schließt und auch keine schienenaffine
Nachfolgelösung zulässt, wird der gesamte Standort jetzt zu einem Industriepark
ausgebaut. Wir stehen weiterhin zu dem Standort und werden sowohl die
erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen als insbesondere auch zukunftsträchtige
Neuansiedlungen und Erweiterungsinvestitionen im Rahmen unserer Förderprogramme
nachhaltig unterstützen¿, sagte Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff.
Nach der Entscheidung von
Bombardier, den Standort Ammendorf aus strategischen Erwägungen nach 2004
definitiv aufzugeben, gab es im Wirtschaftsministerium in den vergangenen
Jahren eine Vielzahl von Gesprächen mit potentiellen Investoren zum Erhaltung
des Standortes als Schienenfahrzeugstandort. Diese Nachfolgelösungen im
schienenaffinen Markt hatte Bombardier Anfang 2006 letztendlich jedoch abgelehnt.
Der Standort wird jetzt zu einem Industriepark entwickelt. Hierüber besteht
Einvernehmen zwischen der Bundesregierung, der Landesregierung, Bombardier, der
IG Metall und der Stadt Halle/Energieversorgung Halle.
¿Allen Beteiligten, die diese Lösung ermöglicht haben, möchte ich
ausdrücklich danken, auch dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundesverkehrsministerium,
die diese Entwicklung moderierend begleitet haben¿, sagte Haseloff.
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