Innenminister Hövelmann: Gefahren für
öffentliche Sicherheit vermeiden, Plätze nicht für rechtsextreme
Veranstaltungen vergeben
11.07.2006, Magdeburg – 318
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 318/06
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 318/06
Magdeburg, den 11. Juli 2006
Innenminister Hövelmann: Gefahren für
öffentliche Sicherheit vermeiden, Plätze nicht für rechtsextreme
Veranstaltungen vergeben
Das
Innenministerium hat durch Erlass an das Landesverwaltungsamt die Städte und
Gemeinden Sachsen-Anhalts dazu aufgefordert, öffentliche Einrichtungen und
Plätze nicht für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, bei denen oder in
deren Zusammenhang Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu
erwarten sind, insbesondere durch rechtsextreme Aktivitäten. Darüber informierte
Innenminister Holger Hövelmann heute das Kabinett. Hövelmann reagierte damit
auf die Bücherverbrennung im Rahmen einer öffentlichen ¿Kulturveranstaltung¿ in
der Gemeinde Pretzien.
Hövelmann:
¿Alle Ebenen der öffentlichen Verwaltung tragen gemeinsam Verantwortung dafür,
die demokratische Zivilgesellschaft zu stärken. Rechtsextreme, antisemitische
und ausländerfeindliche Parolen dürfen keinen öffentlichen Raum finden. Auch
die Städte und Gemeinden müssen darauf achten, dass Propagandadelikte
verhindert werden.¿
Der
Innenminister kündigte gleichzeitig an, dass Verfassungsschutz und Polizei ihre
Erkenntnisse über bevorstehende rechtsextreme Aktionen verstärkt im Vorfeld den
Kommunen zur Verfügung stellen werden.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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