Vier Kameraden der FFw
Wolmirstedt bei Verkehrsunfall verunglückt
21.06.2006, Stendal – 96
- Polizeidirektion Stendal
Polizeidirektion Stendal - Pressemitteilung Nr.: 096/06
Polizeidirektion Stendal -
Pressemitteilung Nr.: 096/06
Stendal, den 21. Juni 2006
Vier Kameraden der FFw
Wolmirstedt bei Verkehrsunfall verunglückt
19.
Juni 06 gegen 18.45 Uhr; Ortslage Glindenberg, Landkreis Ohrekreis
Die
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wolmirstedt wurden zu einem Einsatz in
Glindenberg alarmiert. Das Einsatzfahrzeug LF 16 wurde mit acht Einsatzkräften
und einer Maschinistin besetzt. Die Einsatzfahrt erfolgte mit eingeschaltetem
Sondersignal (Blaulicht und Martinshorn) von Wolmirstedt kommend in Richtung
Glindenberg.
Vor
der Ortslage Glindenberg ist der Verlauf der Vorfahrtsstraße rechtsabbiegend in
Richtung Magdeburg; die Kameraden beabsichtigten geradeaus in die Ortslage zu
fahren. Aus Richtung Magdeburg kam zeitgleich eine 49jährige Fahrzeugführerin
mit ihrem PKW Daimler ¿Vaneo¿ und beabsichtigte geradeaus in Richtung
Heinrichsberg zu fahren.
Im
Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge, wobei die PKW-Fahrerin
frontal gegen die hintere rechte Seite des Löschfahrzeuges stieß. Dabei verlor
die Maschinistin die Gewalt über das Löschfahrzeug, überschlug sich, prallte
gegen einen Baum und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. An beiden
Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Die
49jährige PKW-Fahrerin sowie ein 25jähriger Kamerad wurden leicht verletzt.
Schwer
verletzt wurden Kameraden im Alter von 19, 26 und 33 Jahren sowie die 35jährige
Maschinistin. Alle Verletzten wurden nach der Erstversorgung am Unfallort in
umliegende Kliniken verbracht.
Zwei
Kameraden im Alter von 20 Jahren und zwei Kameraden im Alter von 22 Jahren
verstarben noch an der Unfallstelle an den Folgen der schweren Verletzungen.
Für
die seelsorgerische Betreuung von Angehörigen der Unfallopfer sowie der vor Ort
eingesetzten Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren wurden die
Notfallseelsorger des Landkreises Ohrekreis und der Stadt Magdeburg
hinzugezogen.
Zur
Rekonstruktion des Unfallherganges wurde ein unabhängiger Sachverständiger mit
der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. (fe)
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pressestelle@sdl.pol.lsa-net.de
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