Ministerin Wernicke und Minister Dr. Haseloff
bei der Freigabe
Stadt Schönebeck feiert Abschluss des Projektes ?Industriepark West?
12.06.2006, Magdeburg – 82
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 082/06
Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 082/06
Magdeburg, den 12. Juni 2006
Ministerin Wernicke und Minister Dr. Haseloff
bei der Freigabe
Stadt Schönebeck feiert Abschluss des Projektes ¿Industriepark West¿
Umweltministerin Petra Wernicke und
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff haben heute in der Stadt Schönebeck an
der Einweihungsfeier zum Abschluss des Projektes ¿Erschließung Industriepark
West ¿ Schönebeck¿ sowie von Teilmaßnahmen im Rahmen der Altlastensanierung auf
dem Gelände des ehemaligen ¿Sprengstoffwerkes Schönebeck¿ teilgenommen.
Für die Beseitigung der Umweltschäden auf der
belasteten Industriebrache hat das Umweltministerium über die Landesanstalt für
Altlastenfreistellung rund 11 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Eine
Investition, die in jeder Hinsicht ökonomisch ist, verhindert sie doch weiteren
Flächenverbrauch, so Umweltministerin Wernicke: ¿Bei der Altlastensanierung
gehen Ökologie und Ökonomie Hand in Hand. Es ist klüger, belastete Flächen zu
sanieren, als Unternehmen auf der grünen Wiese anzusiedeln.¿
Wirtschaftsminister Haseloff sagte: ¿Der traditionelle
Maschinenbaustandort Schönebeck zeichnet sich für Investoren durch die zentrale
Lage, die direkte Anbindung an Autobahn und Elbe und die Nähe zu Magdeburg mit
ihren bedeutenden Universität aus.¿ Für die Attraktivität des Standortes
spräche auch, dass sich im ¿Industriepark West¿ bislang 28 Unternehmen niedergelassen
haben, in denen etwa 570 Menschen beschäftigt sind.
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden am
Standort des früheren Sprengstoffwerkes Initial- und Sekundärsprengstoffe sowie
aromatische Nitroamine hergestellt, was zu großflächigen Bodenkontaminationen
und Grundwasserbelastungen geführt hat. Auch die Gebäudesubstanz weist aufgrund
der jahrelangen Sprengmittelproduktion erhebliche Kontaminationen auf, von
denen neben der chemisch-toxischen Gefahr für die menschliche Gesundheit eine
Explosionsgefährdung durch Sprengstoffe ausgeht.
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