Präsentation der wissenschaftlichen
Ausgrabungs-Ergebnisse
Wirtschaftsminister Haseloff eröffnet Infopointdes Sonnenobservatoriums von
Goseck
10.05.2006, Magdeburg – 64
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 064/06
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 064/06
Magdeburg, den 10. Mai 2006
Präsentation der wissenschaftlichen
Ausgrabungs-Ergebnisse
Wirtschaftsminister Haseloff eröffnet Infopointdes Sonnenobservatoriums von
Goseck
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat heute im Schloss Goseck den
Infopoint zum Sonnenobservatorium von Goseck (Landkreis Weißenfels) eröffnet.
Das 7.000 Jahre alte Observatorium, das als das älteste Europas gilt, liegt nur
25 Kilometer vom Fundort der Himmelsscheibe von Nebra entfernt. Das Sonnenobservatorium
und der Infopoint sind Stationen der touristischen Route der ¿Himmelswege¿, die
sensationelle archäologische
Entdeckungen der Saale-Unstrut-Region miteinander verbindet.
Haseloff sagte bei der Eröffnung: ¿Sachsen-Anhalt besitzt auf dem Gebiet
des Archäologietourismus zahlreiche touristische Alleinstellungsmerkmale. Das
Land wird deshalb den Archäologietourismus auch weiterhin tatkräftig unterstützen.¿
Die neue Landesregierung habe in ihrem Koalitionsvertrag ausdrücklich
festgelegt, dass die ¿Himmelswege¿ weiter profiliert werden sollen, sagte der
Minister. Insgesamt erhielt die Gemeinde Goseck zur Geländeerschließung für den
Tourismus vom Land einen Zuschuss in Höhe von 343.300 Euro für den Zeitraum
2004 bis 2006. Erst zur Wintersonnenwende am 21. Dezember 2005 war das
rekonstruierte Sonnenobservatorium eröffnet worden.
Im Infopoint werden in vier sanierten Räumen des Schlosses auf 100 m2
Fläche in ansprechender und anschaulicher Weise die wissenschaftlichen Ergebnisse
der Ausgrabungen am Observatorium präsentiert. Dabei wird es Spannendes für Fachleute
und Laien und Ausstellungselemente für Kinder geben. Ziel der Präsentation ist
es, die Archäologie verständlich zu machen und Brücken zu bauen.
Weitere Stationen der touristischen Route der ¿Himmelswege¿ sind der Fundort der Himmelsscheibe, wo zur
Zeit das Besucherzentrum ¿Arche Nebra¿
entsteht, der Fundort der Dolmengöttin
in Langeneichstädt und das hallesche Landesmuseum für Vorgeschichte,
das die Himmelsscheibe wieder dauerhaft im Rahmen der Landesausstellung ab 2007
zeigen wird.
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