2005 eine Steigerung von 8,4 auf 9,4 Prozent
Sachsen-Anhalt macht bei Selbstständigenqouteeine großen Schritt nach vorn
29.03.2006, Magdeburg – 43
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 043/06
Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 043/06
Magdeburg, den 29. März 2006
2005 eine Steigerung von 8,4 auf 9,4 Prozent
Sachsen-Anhalt macht bei Selbstständigenqouteeine großen Schritt nach vorn
Die Existenzgründungsoffensive ego., die das Wirtschaftsministerium im
Jahr 2003 in neuer Qualität gestartet hat, zeigt spürbar Wirkung: Nach Angaben
des Statistischen Landesamtes ist 2005 die Selbstständigenquote, also der
Anteil von Selbstständigen an den Erwerbstätigen insgesamt, auf 9,4 Prozent
gestiegen. Das ist gegenüber 2004 immerhin ein Zuwachs um 1,0 Prozent, die
höchste Steigerungsrate binnen Jahresfrist seit 1990.
1990 hatten sich erst 4,5 Prozent der Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt
für die Selbstständigkeit entschieden. Ein Jahr später war die Quote zwar auf
5,6 Prozent gestiegen, aber bis ins Jahr 2000 stagnierte sie bei zuletzt 6,6 Prozent.
Das war der schlechteste Wert unter den Bundesländern. Wie stark die
ego.-Offensive das Gründungsgeschehen in Sachsen-Anhalt beflügelte, belegt die
Entwicklung der Selbstständigenquote in den letzten vier Jahren:
2002: 7,1 Prozent;
2003: 7,6 Prozent;
2004: 8,4 Prozent;
2005: 9,4 Prozent.
¿Hier schlägt sich die intensive Arbeit all jener nieder, die sich für
Existenzgründungen stark machen und jeden Existenzgründer ausgiebig beraten und
unterstützen,¿ betonte Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger. ¿Ich halte es
für sehr wichtig, dass unter den vielen Existenzgründungen der letzten Jahre
auch eine große Zahl innovativer Unternehmen zu finden ist. Mit dem jetzt
erreichten Stand der Selbstständigenquote liegt Sachsen-Anhalt zwar immer noch
unter dem Bundesdurchschnitt von 10,5 Prozent. Es bleibt also weiterhin viel zu
tun. Aber immerhin ist jetzt der Anschluss erreicht worden, die Lücke konnte
beträchtlich verringert werden.¿
Seit 2003 sind in allen Landkreisen und Großstädten, an den Hoch- und
Fachschulen, bei den Kammern, den Technologie- und Gründerzentren und anderen
Institutionen ego.-Berater tätig, die Gründungsinitiativen in ihrem Bereich von
der ersten Idee bis ins erste Jahr der Selbstständigkeit beraten und betreuen.
Landkreise, Städte und Hochschulen mit den besten Ergebnissen im
Gründungsgeschehen werden mit beträchtlichen finanziellen Zuwendungen prämiert.
Diese Gelder können als Eigenmittel bei geplanten Investitionen im Kreis, in
der Stadt oder der Hochschule eingesetzt werden.
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