Fördermittel für Weltneuheit bei Milchverarbeiter frischli
Staatssekretär Aeikens lobt Engagement des Unternehmens
23.03.2006, Magdeburg – 58
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 058/06
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Pressemitteilung Nr.: 058/06
Magdeburg, den 23. März 2006
Fördermittel für Weltneuheit bei Milchverarbeiter frischli
Staatssekretär Aeikens lobt Engagement des Unternehmens
Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens hat heute einen Fördermittelbescheid an die frischli Milchwerke GmbH übergeben. Das Ministerium unterstützt Innovationen in die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, so auch hier im Milchwerk Weißenfels. Frischli will nach eigenen Angaben eine Weltneuheit aufbauen. Mit einer Ultrafiltrationsanlage sollen restliches Eiweiß und Milchsalze aus der Sauermolke gewonnen werden. Dadurch wird eine bessere Ausbeute bei der Quarkherstellung erwartet. Weiterhin soll das diätetisch wertvolle Molkeeiweiß für die menschliche Ernährung aufbereitet werden.
Das neue Verfahren wurde in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Anhalt, Fachbereich Lebensmittel positiv erprobt. Das Weißenfelser Unternehmen investiert insgesamt über 300.000 EUR für die Anschaffung und Installation der Ultrafiltrationsanlage.
Mit einem Jahresumsatz von über 66 Millionen Euro gehört die frischli Milchwerke GmbH Weißenfels zu den bedeutendsten Ernährungswirtschaftsunternehmen in Sachsen-Anhalt. Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens hob die permanente Suche des Unternehmens nach Produktneuheiten und technischen Innovationen hervor, von der insbesondere auch die Milcherzeuger profitierten.
Das Unternehmen verarbeitet mit 114 Beschäftigten und 6 Lehrlingen Milch von 128 regionalen Erzeugern zu den hauptsächlichen Produkten H-Milch, Speisequark und Quarkdesserts. Die Jahresmilchverarbeitung liegt bei etwa 150 Millionen Kilogramm.
Frischli investierte seit 1992 am Standort Weißenfels mehr als 30 Millionen Euro für die Errichtung der Molkerei. Auch diese Investitionen konnten über das Landwirtschaftsministerium gefördert werden.
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