Innenminister Klaus Jeziorsky: Umfassende
Ausbildung letztlich Voraussetzung für die Sicherheit aller
01.03.2006, Magdeburg – 47
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 047/06
Ministerium des Innern -
Pressemitteilung Nr.: 047/06
Magdeburg, den 1. März 2006
Innenminister Klaus Jeziorsky: Umfassende
Ausbildung letztlich Voraussetzung für die Sicherheit aller
Jeziorsky:
¿Feuerwehrangehörige werden bei Einsätzen immer häufiger mit Gefahren durch radioaktive
Stoffe und Materialien (A-Einsatz), biologische Stoffe und Materialien
(B-Einsatz) und chemische Stoffe und Materialien (C-Einsatz) konfrontiert. Sie
müssen sich davor selbst schützen können und sich an der Einsatzstelle taktisch
richtig verhalten. Deshalb ist es wichtig, entsprechende Weiterbildungen zu
organisieren.¿ Die dafür erforderlichen Kenntnisse erwerben sie unter anderem
im Lehrgang ¿ABC-Einsatz¿ an der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule
Heyrothsberge, der seit dem 20. Februar 2006 bis zum 3. März 2006
stattfindet. Von den insgesamt 19 Teilnehmern kommen 16 aus Freiwilligen
Feuerwehren Sachsen-Anhalts, ein Kamerad von der Werksfeuerwehr des
Zellstoffwerkes Arneburg und zwei weitere Teilnehmer von der Berufsfeuerwehr
Kiel.
¿Ziele des Lehrganges sind die
Vermittlung von theoretischem und praktischem ABC-Grundlagenwissen für
Einsatzkräfte, damit diese ihre Schutzkleidung sowie entsprechende ABC-Sonderausrüstung
richtig handhaben können¿, so der Minister.
Der Lehrgang gliedere sich in
drei aufeinander aufbauende Teile: theoretisches Grundlagenwissen zum Erkennen
von Gefahren und richtigem Verhalten an der Einsatzstelle, Gerätekunde und
Arbeiten unter Sonderschutzkleidung sowie Heranführung an die Anwendung und
Vertiefung des Wissens in Einsatzübungen.
Jeziorsky: ¿Die Einsatzübungen
werden in Gruppen durchgeführt, um möglichst allen Teilnehmern das praktische
Training zu ermöglichen. So lernen die Einsatzkräfte die grundlegende
Aufgabenverteilung, den Aufbau einer Einsatzstelle, die richtige Erkundung
einer unbekannten Situation unter Sonderschutzkleidung und die Einleitung von
Erstmaßnahmen.¿ Als erstes Übungsobjekt diene dazu ein speziell hergerichteter
LKW-Anhänger mit Stückgut, von dem eine unbekannte Flüssigkeit aus einem
defekten Behälter ausläuft. Zur Steigerung der auch im Einsatzfall vorkommenden
psychischen Belastung werde der Anhänger anfänglich vernebelt.
Nach erfolgreicher Absolvierung
des zweiwöchigen Lehrganges seien die Teilnehmer in der Lage, bei
entsprechenden ABC-Lagen unter Schutzausrüstung ausgewählte Messtechnik zum
Einsatz zu bringen und notwendige Maßnahmen der Gefahrenabwehr vorzunehmen.
Der Minister betonte: ¿Es geht
hier zwar um den Schutz der Bevölkerung, aber vor allem auch um die Sicherheit
der Einsatzkräfte. Nur wer gut ausgebildet ist, wird im Einsatzgeschehen auch
die Übersicht behalten und entsprechend reagieren. Deshalb ist eine umfassende
Ausbildung letztlich die Voraussetzung für die Sicherheit aller.¿
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