Arbeitslosenzahl im Februar ist die
niedrigste seit 10 Jahren
Positiver Trend setzt sich fort
28.02.2006, Magdeburg – 22
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 022/06
Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 022/06
Magdeburg, den 28. Februar 2006
Arbeitslosenzahl im Februar ist die
niedrigste seit 10 Jahren
Positiver Trend setzt sich fort
Die Arbeitslosenzahl im Februar 2006 ist mit 264.309 Erwerbslosen die
niedrigste Februarzahl seit zehn Jahren. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren
30.902 Menschen weniger ohne Arbeit. Das bedeutet eine Verringerung von 10,5
Prozent. ¿Der prozentuale Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist höher als in allen
anderen neuen Bundesländern¿ stellte Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger
angesichts der heute veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit fest. Die Arbeitslosenquote lag mit 20,8 Prozent
um 2,1 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat.
Der Abstand zu Mecklenburg Vorpommern sei auf 1.1 Prozentpunkte
angewachsen. Zu den übrigen neuen Bundesländern, deren Quote noch etwas
niedriger ist, sind die Abstände geringer geworden. Rehberger verwies darauf,
dass auch die Zahl der arbeitsfördernden Maßnahmen seit 1996 stark zurück
gegangen ist. ¿Wenn wir berücksichtigen, dass damals gut 25.000 Menschen mehr
auf dem so genannten zweiten Arbeitsmarkt beschäftigt waren und die Quote heute
ebenfalls Sozialhilfeempfänger erfasst, die 1996 nicht in der
Arbeitslosenstatistik geführt wurden, sind wir im Abbau der Arbeitslosigkeit
beachtlich vorangekommen.¿
Der Anstieg der Februarquote gegenüber dem Januar um 2 Prozentpunkte
sei vor allem dem ungewöhnlich lang anhaltenden Winter geschuldet. ¿Betriebe,
die traditionell in der Wintersaison Personal abbauen haben ihre Tätigkeit noch
nicht wieder aufgenommen¿, sagte Rehberger.
Arbeitslosenquote aller zivilen Erwerbspersonen
Land
Februar 2006
Februar 2005
Mecklenburg-Vorpommern
21,9%
23,7%
Brandenburg
19,2%
20,8%
Berlin
18,7%
19,6%
Sachsen
19,5%
20,2%
Thüringen
18,1%
19,4%
Sachsen-Anhalt
20,8%
22,9%
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
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