Finanzminister Paqué begrüßt Absicht der
Bundesregierung, neue Länder zu entlasten
28.02.2006, Magdeburg – 12
- Ministerium der Finanzen
Ministerium der Finanzen - Pressemitteilung Nr.: 12/06
Ministerium der Finanzen -
Pressemitteilung Nr.: 12/06
Magdeburg, den 27. Februar 2006
Finanzminister Paqué begrüßt Absicht der
Bundesregierung, neue Länder zu entlasten
Sachsen-Anhalts Finanzminister Karl-Heinz
Paqué begrüßt die Überlegungen der Bundesregierung, Investitionen an
Hochschulen über den Solidarpakt zu finanzieren und die ostdeutschen Länder bei
den Sonder- und Zusatzversorgungssystemen zu entlasten. Eine entsprechende Zusage
hatte Frau Merkel nach Aussagen des
Thüringer Ministerpräsidenten Althaus auf der Ost-Ministerpräsidentenkonferenz
am vergangenen Freitag gegeben. Paqué sagte dazu: ¿Ich begrüße ganz
außerordentlich, dass die Bundeskanzlerin sich der Argumentation anschließt,
die ich und andere ostdeutsche Politiker seit Jahren vertreten: Die Kosten der Sonder- und
Zusatzversorgungssysteme sind Teilungslasten, mit deren Bewältigung die neuen
Länder überfordert sind.¿ Nun müsse Frau Merkel allerdings noch Finanzminister
Steinbrück überzeugen, denn aus dessen Ressort habe es bislang Widerstände
gegen eine mögliche Unterstützung gegeben.
Sachsen-Anhalt
muss inzwischen für die aus DDR-Zeiten stammenden Sonder- und Zusatzversorgungssysteme
jährlich rund 400 Millionen Euro ausgeben, das sind vier Prozent des Haushaltsvolumens.
1993 waren es rund 119 Millionen Euro. Verschiedene Gerichtsurteile sorgten
dann für eine Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten und damit für
höhere Kosten. Die neuen Länder tragen
zur Zeit zwei Drittel, der Bund ein Drittel der Kosten.
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