Saisonaler Anstieg hält sich in Grenzen
Rehberger: Arbeitslosenquote im Januar ist die niedrigste seit 10 Jahren
31.01.2006, Magdeburg – 8
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 008/06
Ministerium
für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 008/06
Magdeburg, den 31. Januar 2006
Saisonaler Anstieg hält sich in Grenzen
Rehberger: Arbeitslosenquote im Januar ist die niedrigste seit 10 Jahren
Die Arbeitslosenquote im Januar 2006 ist mit 20,4 die niedrigste Januarquote
seit zehn Jahren. Das stellte Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger
angesichts der heute veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit fest.
¿Die günstige Tendenz der vergangenen Monate hält damit weiter an¿, so
Rehberger. Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden damit 31.883 weniger Arbeitslose
verzeichnet, die Quote sank um 2,1 Prozent. Insgesamt waren im Januar 2006
259.093 Menschen arbeitslos.
Rehberger verwies darauf, dass auch die Zahl der arbeitsfördernden
Maßnahmen seit 1996 stark zurück gegangen ist, und die Quote heute ebenfalls
Sozialhilfeempfänger erfasse, die 1996 nicht in der Arbeitslosenstatistik
geführt wurden. 1996 wurden im Januar 50.787 Arbeitsfördermaßnahmen angeboten,
2006 nur noch 29.597 (incl. 1-¿-Jobs).
Der Anstieg der Januarquote gegenüber dem Dezember 2005 von 2,2 Prozent
sei vor allem dem strengen Winter und saisonbedingten Entlassungen geschuldet,
so der Minister. Er sehe es als positives Zeichen, dass die Arbeitslosenquote
im Januar 2006, die erfahrungsgemäß die höchste im Jahr ist, nicht wesentlich
über dem Jahresdurchschnitt des gesamten vergangenen Jahres liege. 2005 hatte
Sachsen-Anhalt im Durchschnitt eine Arbeitslosenquote von 20,2 Prozent. ¿Sowohl
im Januar 2006 als auch im Jahresdurchschnitt 2005 hat Sachsen-Anhalt damit
nicht die höchste Arbeitslosenquote im Vergleich der Bundesländer¿, stellte
Rehberger fest.
Arbeitslosenquote aller zivilen Erwerbspersonen
Land
Januar 2006
Januar 2005
Mecklenburg-Vorpommern
21,2%
23,6%
Brandenburg
18,8%
20,8%
Berlin
18,6%
19,4%
Sachsen
19,1%
19,7%
Thüringen
17,9%
19,0%
Sachsen-Anhalt
20,4%
22,5%
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
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