Wie viele Schweine braucht das Land?
Staatssekretär Dr. Aeikens zu Perspektiven der Nutztierzucht
26.01.2006, Magdeburg – 13
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 013/06
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Pressemitteilung Nr.: 013/06
Magdeburg, den 26. Januar 2006
Wie viele Schweine braucht das Land?
Staatssekretär Dr. Aeikens zu Perspektiven der Nutztierzucht
Sachsen-Anhalt will die umwelt- und tierschutzgerechte Nutztierhaltung weiter fördern. Anlässlich eines Symposiums des Leibnitz-Instituts für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa, Halle. unter dem Titel "Wie viele Schweine braucht das Land?" sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens: "Die Bedingungen für Investitionen in Sachsen-Anhalt sind günstig, weil die Nutztierdichte gering ist und geeignete Standorte sowie Fördermittel zur Verfügung stehen." Die Tierhaltung gilt als arbeitsplatzintensiver Bereich der Landwirtschaft.
Mit Blick auf Bürgerproteste gegen Anlagen zur Schweinezucht betonte Aeikens: "Die Landwirtschaft muss sich immer wieder auf die steigenden Ansprüche der Bevölkerung an das Wohnumfeld im ländlichen Raum einstellen. Die Verwaltung wird die Einhaltung der strengen Umwelt- und Tierschutzauflagen sichern. Das Vertrauen der Bevölkerung müssen die Investoren jedoch auch mit offensiver Information gewinnen."
Immer weniger Rinder aber mehr Schweine und Geflügel- dieser Trend beherrscht seit einigen Jahren die Entwicklung der Tierbestandszahlen in Sachsen-Anhalt. Obwohl mit 957 700 Schweinen im vergangenen November der höchste Wert seit 1990 erreicht wurde, kommt trotzdem nur jedes zweite Kotelett auf Sachsen-Anhalts Tellern auch aus dem eigenen Land. Mit einem Selbstversorgungsgrad bei Schweinefleisch von 50 Prozent liegt Sachsen- Anhalt deutlich unter dem deutschen Durchschnittswert. Aeikens: "Wir sind zwar kein Land von Vegetariern aber Wir vergeben Arbeitsplätze und Wertschöpfung."
Mit drei großen Schlachthöfen zahlreichen und zahlreichen ländlichen Schlachtbetrieben und Fleischereien bestehen in Sachsen-Anhalt flächendeckend hervorragende Verarbeitungskapazitäten. Die Hersteller setzen insbesondere auf Prämiumprodukte mit höherem Wiedererkennungswert.
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